19.12.2018 11:40
Quelle: schweizerbauer.ch - ral
Luzern
Rotwild kommt ins Mittelland
Die Hirsche erobern ihren Lebensraum im Voralpengebiet zurück und breiten sich in Richtung Mittelland aus. Um den Bestand in den bereits besiedelten Regionen zu halten, wurde für die Luzerner Jagd 2018 ein Mindestabschussziel von 150 Stück Rotwild festgelegt.

Die anspruchsvolle Rotwildjagd wurde 2018 durch die niederschlagsarme Witterung im Sommer und Herbst zusätzlich erschwert. Durch die Trockenheit war das Nahrungsangebot spärlicher als üblich. 

Die Aufenthaltsorte und die Bewegungsmuster der Tiere waren eher untypisch. Das Rotwild war weniger aktiv, weniger sichtbar und damit schlechter bejagbar. Die Hirsche erobern ihren Lebensraum im Voralpengebiet zurück und breiten sich in Richtung Mittelland aus. Um den Bestand in den bereits besiedelten Regionen zu halten, wurde für die Luzerner Jagd 2018 ein Mindestabschussziel von 150 Stück Rotwild festgelegt. 

Dies entspricht rund einem Drittel des geschätzten Frühjahrsbestands. Nach Abschluss der Hirschjagd sind 155 Tiere erlegt. Der geschätzte Rotwildbestand im Kanton Luzern verzehnfachte sich  gemäss einer Mitteilung der Dienststelle Landwirtschaft und Wald in den vergangenen rund 20 Jahren von gut 30 auf heute mindestens 350 Tiere.

SCHWEIZER BAUER
BEKANNTSCHAFTEN
DER SCHWEIZER BAUER AUF YOUTUBE