8.03.2020 16:33
Quelle: schweizerbauer.ch - sum
Tierschutz
Schulungen zur Rehkitzrettung
In der Schweiz sterben jährlich Rehkitze bei der Grasernte. Gelangen beim Silieren Teile toter Tiere ins Futter, kann sich Botulinumtoxin bilden. Fressen Stalltiere damit verunreinigtes Futter, kann dies zum Verlust ganzer Bestände führen.

Seit rund acht Jahren kann man Rehkitze aus der Luft mit Wärmebildkamera und Multikopter (Drohne) aufspüren. 2017 wurde der Verein «Rehkitzrettung Schweiz» gegründet. Mittlerweile wurden gegen 1200 Rehkitze gerettet.

750 davon allein im letzten Jahr.  Rund 50 Drohnenpiloten  waren in den letzten Jahren im Einsatz: Die mit einer Wärmebildkamera ausgestattete Drohne zeigt dem Helfer am Boden die Rehkitze im Gras auf einem Bildschirm an. Dieser kann sie orten, an einen sicheren Platz bringen, mit einer Kiste zudecken um sie nach dem Mähen wieder freizulassen.  Seit einigen Jahren bietet der Verein Schulungen an, um Drohnenpiloten und Rettungsteams auszubilden. 

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