7.10.2015 14:28
Quelle: schweizerbauer.ch - sda
Wallis
Wallis mit Hochjagd zufrieden
Der Kanton Wallis hat am Mittwoch eine positive Bilanz der erlegten Tiere der Hochjagd 2015 gezogen. Auch in Gebieten, in denen während des gesamten Sommers über Wolfspräsenz festgestellt wurde, konnten die geplanten Jagdstrecken erreicht werden.

Beim Gämswild wurden 2835 Tiere erlegt, davon 1195 im Ober- und 1640 im Unterwallis, wie der Kanton Wallis mitteilte. Die Abschusszahl weise auf einen noch weitgehend intakten und stabilen Gämsbestand hin. Weiter wurden mit 342 Stück leicht mehr Rehgeissen geschossen. Eine detaillierte Analyse zum Rehbestand wird nach Ende der Rehbockjagd erfolgen, die bis am 24. Oktober dauert. Beim Rotwild wurden mit 1749 Tieren 257 Stück weniger erlegt als im Vorjahr.

Dennoch wurde die geplante Jagdstrecke von 1700 Tieren übertroffen. Die Jagderfolge sind über alle Regionen gut verteilt, weshalb keine Nachjagd erforderlich ist. An der Hochjagd nahmen rund 2400 Jäger teil. Die Walliser Dienststelle für Jagd, Fischerei und Wildtiere (DJFW) zeigte sich zufrieden darüber, dass es trotz den hohen Abschusszahlen zu keinen erheblichen Konflikten kam. Dies lasse darauf schliessen, dass sich Jäger und andere Naturnutzer mit dem notwendigen Respekt begegneten, hielt der Kanton fest.

Bisher wurden 23 Stück Schwarzwild erlegt. Das Schwarzwild kann auch während der Niederjagd weiter bejagt werden.

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