Sonntag, 29. November 2020
19.11.2020 14:30
Schafe und Ziegen: Ab 2022 rächen sich Fehler in der Tiergeschichte

Sind Ihre Tiergeschichten in Ordnung?

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Von: sum

Schaf- und Ziegenhalter müssen seit diesem Jahr alle Bewegungen ihrer Tiere in der TVD erfassen. Bis Ende 2020 fallen bei fehlenden Bewegungsmeldungen noch keine Gebühren an. Das ändert sich im kommenden Jahr. – Stimmen Sie ab: Sind Ihre Tiergeschichten bereits in Ordnung?

Bei der Tierverkehrsdatenbank (TVD) sind aktuell 8507 Schaf- und 5625 Ziegenhalter gemeldet, dazu 1726  Bauern, die beide Tierarten halten. Sie machen ihre Sache gut, zumindest, was die Meldungen bei der TVD betrifft. Zu diesem Schluss kommt Silvan Schumacher von der Identitas AG, dem Unternehmen, das die TVD betreibt: «Ende Oktober waren in der TVD 386749 lebende Schafe und 97597 lebende Ziegen registriert.

Bei 352724 Schafen und 84383 Ziegen ist die Tiergeschichte in Ordnung.  «Dies ist keine Selbstverständlichkeit, denn die Meldepflicht für Kleinwiederkäuer gilt erst seit Anfang dieses Jahres.» Nur knapp fünf Prozent aller Tiergeschichten von Schafen und Ziegen würden in der TVD einen fehlerhaften Status aufweisen: «Auffällig hoch ist der Anteil der sogenannt verschollenen Tiere, bei denen nie ein Abgang gemeldet wurde, aber auch kein Aufenthaltsort bekannt ist.

Das betrifft 22827 Schafe, also 6 Prozent, und 9054 Ziegen oder gar 9 Prozent.» Neben den verschollenen Tieren haben 10019 Schafe und 3946 Ziegen eine fehlerhafte Tiergeschichte.  Die Schaf- und Ziegenhalter, die das betrifft, tun gut daran, noch dieses Jahr zu handeln und die Tiergeschichten in Ordnung zu bringen. Silvan Schumacher erklärt: «Ende Jahr läuft die Übergangsfrist für die Erstregistrierung von Schafen und Ziegen ab.

Pro fehlende Bewegungsmeldung wird ab 1. Januar 2021 eine Gebühr von 5 Franken erhoben. Weist ein Tier bei seiner Schlachtung eine fehlerhafte Tiergeschichte in der TVD auf, entfällt ebenfalls der Entsorgungsbeitrag von 4.50 Franken pro Tier. So sieht es die Gebührenordnung des Bundes vor. Schlachtbetriebe können demjenigen Tierhalter, bei dem das Tier vor der Schlachtung war, den nicht erhaltenen Entsorgungsbeitrag in Rechnung stellen. Deshalb lohnt es sich, den Status der Tiere in der TVD zu prüfen.»

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