Freitag, 27. November 2020
21.11.2020 18:45
Umweltschutz

Verstrahlte Wildschweine

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Von: sum

Erstmals wurden Bündner Wildschweine auf Radioaktivität untersucht. Bei 7 der 18 im Misox und im Calancatal geschossenen Tieren wurde der Grenzwert von radioaktivem Cäsium im Fleisch überschritten.

 Der Grund für die radioaktive Belastung der Wildschweine geht auf die Reaktorkatastrophe in Tschernobyl im Jahr 1986 zurück. Radioaktive Teile wurden mit dem Wind bis über die Schweiz getragen und gelangte mit dem Regen in die Böden. Besonders Pilze sind noch heute mit radioaktivem Cäsium belastet.

So auch Hirschtrüffel, welche von Wildschweinen gerne gefressen werden. Auf diesem Weg gelangt das Cäsium in das Fleisch der Tiere. Bereits 2001 testete das Bundesamt für Gesundheit Wildschweine auf erhöhte Radioaktivität. Damals wurden die Grenzwerte jedoch nur vereinzelt überschritten. Das Fleisch verstrahlter Tiere wird entsorgt. 

2 Responses

  1. „Grenzwert von radioaktivem Cäsium“: wie hoch ist der? 600 Bq/kg.
    Die Schädlichkeit von Radioaktivität wird masslos überschätzt, was sich auch im Grenzwert widerspiegeln dürfte.
    „Die US-amerikanische Umweltschutzbehörde EPA schätzt, dass der Verzehr von einem Becquerel
    radioaktivem Cäsium das Risiko, Krebs zu bekommen, um den Faktor 1:1.000.000.000 erhöht.“ Also um praktisch nichts! https://www.novo-argumente.com/artikel/fukushima_gesundheitlich_unbedenklich

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