18.12.2016 13:37
Quelle: schweizerbauer.ch - Anita Neuenschwander
Agrostar 2017
Agrostar 2017 - Wählen Sie Ihren Favoriten
Mit dem Agro-Star Suisse 2017 wird eine Persönlichkeit geehrt, die sich im vergangenen Jahr für die Schweizer Landwirtschaft eingesetzt hat. Das Voting ist beendet.

Leztes Jahr durften die Brüder Ernst und Markus Möhl von der Mosterei Möhl AG in Arbon TG den Agro-Star Suisse entgegennehmen. Dank dieser Mosterei erzielen die Bauern für ihr Mostobst gerechte Preise – eine Voraussetzung, dass die Landwirtschaft  und ihre Produzenten eine Zukunft haben.

Der Agro-Star Suisse

Das vor zwei Jahren geänderte Auswahlverfahren, dass die Fachjury die Nominierten bekannt gibt und das Publikum per Voting die Finalisten wählt, wurde wieder angewendet.  Dieses Jahr sind insgesamt elf Kandidaten nominiert.

Mit dem Agro-Star Suisse soll eine Persönlichkeit geehrt werden, die sich im vergangenen Jahr in besonderer Weise um die Schweizer Landwirtschaft verdient gemacht hat. Die Auszeichnung wird  an der Tier& Technik 2017 im Rahmen der Eröffnungsfeier überreicht. Es wird in der Regel ein einziger Preis verliehen, es gibt keine Kategorien und keine weiteren Ränge. Als Symbol für den Preis erhält der Gewinner eine Trophäe und  eine Urkunde.

Der Ablauf

Insgesamt stehen dieses Jahr zehn Kandidatinnen und Kandidaten zur Auswahl. Im Online-Voting kann von morgen Sonntag, 27. November, bis zum 20.Dezember der Favorit oder die Favoritin gewählt werden. Die fünf Nominationen mit den meisten Stimmen werden dann als Finalisten der Fachjury präsentiert.  

Aus diesen verbleibenden fünf Nominationen bestimmt die Fachjury (siehe Kasten) den Preisträger oder die Preisträgerin des Agro-Star Suisse 2017. Die Übergabe des Preises und die Ehrung des Preisträgers oder der Preisträgerin findet am Donnerstag, 23. Februar, an der Eröffnungsfeier der Tier&Technik 2017 statt.

Die Nominierten

Ursula Tschabold: Die diplomierte Bäuerin aus Einigen BE bildet seit 30 Jahren mit viel Engagement und grossem Fachwissen Lehrtöchter im Bildungsjahr Hauswirtschaft und in Fachfrau Hauswirtschaft aus. Die jungen Menschen liegen ihr sehr am Herzen. Es ihr ist wichtig, dass auch Schulschwache eine Chance bekommen, in der Berufswelt Fuss  zu fassen.

Anna Barbara Eisl-Rothenhäusler und Brigit Langhart:
Initiantinnen von Swiss Tavolata. Dieses Projekt bringt Gäste aus dem In- und Ausland zu Schweizer Bäuerinnen, welche spezielle Menüs kochen. Produkte vom Hof müssen verwendet werden, und die Bäuerinnen können ein zusätzliches Einkommen generieren.

Fritz Schober: Gelernter Landwirt, hat sich in jungen Jahren dem Versicherungswesen zugewandt. Er initiierte 1991 die Gründung der Krankenkasse Agrisano und war bis November 2015 deren Präsident. Als «Mister Agrisano» hat er unzähligen Bauernfamilien tiefere Prämien und ideale Versicherungslösungen ermöglicht.

Armin Capaul: Der Bergbauer aus Perrefitte BE hat die Kuh- und Ziegenhörner in der Schweiz zum Thema gemacht, zuletzt fast im Alleingang, mit der (zustande gekommenen) Hornkuh-Initiative (total 154066 Unterschriften). Die Schweizer Stimmberechtigten dürfen deswegen bald einmal an die Urne gehen.

Hans Ramseier: Der gelernte Landwirt arbeitet seit über 30 Jahren an der Hochschule für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften Hafl in Zollikofen BE. Als Dozent für Pflanzenschutz verknüpft er Forschung und Praxis und vermittelt sein grosses Wissen mit viel Herzblut und Engagement an die nächste Generation. Es gibt wohl keinen anderen Lehrer, der in kürzester Zeit jeden Studenten/jede Studentin mit Namen kennt.

Ruedi Fischer: Der Meisterlandwirt ist Präsident der Vereinigung Schweizer Kartoffelproduzenten setzt sich mit viel Energie und Engagement für die Kartoffelproduzenten ein. Er hat immer ein offenes Ohr für sie und ist stets erreichbar, um  Auskunft zu geben.

Karin Wyss: Bietet Kindern und Erwachsenen Betreuung auf dem Bauernhof an. Sie ist Gründungsmitglied und Präsidentin der 2014 gegründeten «IG Bauernhofspielgruppen» und ist im Vorstand des Vereins Carefarming Schweiz. Sie ist überzeugt, dass die Betreuung von Kindern und Erwachsenen, mit oder ohne Beeinträchtigung, auf dem Bauernhof der richtige Weg ist, sie zu unterstützen und zu fördern.

Simon van der Veer:
Der Junglandwirt ist  ehemaliger Präsident der Westschweizerischen Vereinigung der Zuckerrübenpflanzer und Vizepräsident des Schweizerischen Verbands der Zuckerrübenpflanzer. Zudem ist der Landwirt und Ing. Agr. FH ein innovativer Produzent von Spezial-  und Nischenkulturen. Er ist ein engagierter Ausbildner und Berater im Inforama Rütti. 

Markus Reutimann: Wirkt als Botschafter der Landwirtschaft und ist in der Nordostschweiz ein Begriff. Mehrere tausend Personen strömen jährlich auf den Hof der Familie in Stammheim ZH und brauen Bier, besuchen ein Whisky-Seminar oder nutzen die Lokalitäten für Firmenanlässe.

Sepp Dähler: Seit 1999 betreibt der Meisterlandwirt zusammen mit der Brauerei Locher und dem Hotel Hof Weissbad das Kabierkonzept mit  Rindern. Er arbeitet mit einem Landwirtschaftsbetrieb zusammen, der ihm die Kabierrinder aufzieht, die er vermarktet.

Voten und Gewinnen!

Wählen Sie bis am 20.Dezember 2016 Ihren Favoriten im Online-Voting* auf www.schweizerbauer.ch!  Aus allen Stimmabgaben werden zwei Hauptgewinner von je 1000 Franken in bar gezogen. Zusätzlich werden 25 Gratiseintritte für je 2 Personen an die Tier&Technik 2017 (23.–26. Februar 2017) verlost, inklusive Einladung  an die Preisverleihung am 23. Februar 2017.

* Es kann nur 1x abgestimmt werden.

Die Fachjury

Diese Jury wird aus den Finalisten des Votings den Gewinner 2017 wählen:
• Prof. Dr. Urs Fueglistaller, Universität St.Gallen,   Jury- Präsident
• Babette Sigg Frank, Präsidentin Konsumentenforum
• Alfred Stricker, Vorstandsmitglied des Schweizer Bauernverbands
• Rudolf Haudenschild, Chefredaktor «Schweizer Bauer»
• Gian Bazzi, Die Mobiliar
• Josef Meyer, Präsident des Schweizerischen Verbands der Zuckerrübenproduzenten, aktiver Landwirt

 

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