17.04.2019 07:29
Quelle: schweizerbauer.ch - lid
Waadt
Abgrundtiefe Lücken schliessen
In Pomy VD traf sich die Westschweizer Landwirtschaft zur Jahresversammlung der Informationsagentur Agir. Diese will mittels Kommunikation Brücken schlagen zwischen Stadt und Land, neu vermehrt mittels Videos.

In seiner Begrüssungsansprache stellte Agir-Präsident François Erard fest, "dass zwischen der Wahrnehmung und der Realität der Landwirtschaft in gewissen Teilen der Bevölkerung eine abgrundtiefe Lücke besteht". Er sagte, dass der Vorstand von Agir "in diesem widersprüchlichen Kontext" darüber nachgedacht hat und die Vision, die Mission und die Werte der Agentur neu definieren will.

Ein Workshop habe dazu beigetragen, "Prioritäten zu ermitteln und die am besten geeigneten Instrumente zur Verbreitung von Informationen für die 4 Hauptzielgruppen Medien, Schulen, Konsumenten und Bauern festzulegen." Mit dem Ziel, die Kluft zwischen Stadt und Land zu überbrücken, war die Agentur auf verschiedenen Messen und Ausstellungen in der Romandie vertreten, wo sie insbesondere den Stand der Kampagne "Schweizer Bauern. Von hier, von Herzen" betreute. 

7 Nachrichten täglich

Eine wichtige Tätigkeit der Agentur ist auch die Medienarbeit. So wurden im Jahr 2018 95 Artikel von der Redaktion erstellt und 495 Pressemitteilungen von Mitgliedern und Organisationen verteilt. Durchschnittlich wurden 7 Nachrichten täglich online angeboten und via Newsletter verteilt. In Zukunft soll das Video-Angebot und die Präsenz in den sozialen Medien ausgebaut werden, wie Fabienne Bruttin, die Geschäftsführerin von AGIR vor den Delegierten ausführte. 

Im gleichen Rahmen fanden auch die Delegiertenversammlungen der Westschweizer Fachzeitschrift Agri und der Association des Groupements et Organisations Romands de l'Agriculture (Agora) statt. Während Agri mit sinkenden Abonnentenzahlen kämpft engagiert sich Agora, damit die Stimme der produzierenden Landwirtschaft in den Diskussionen um die zahlreichen Initiativen nicht zu kurz kommt.

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