4.09.2018 13:46
Quelle: schweizerbauer.ch - ats
Basel-Land
Absolutes Feuerverbot aufgehoben
Die Niederschläge in den vergangenen Tagen haben dafür gesorgt, dass sich die Waldbrandgefahr im Kanton Basel-Landschaft etwas entschärft hat, heisst es in einer Mitteilung. Das absolute Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe vom 29. August 2018 werde deshalb aufgehoben. Beim Feuer machen sei allerdings weiterhin grösste Vorsicht geboten.

Die Niederschläge der vergangenen Tage hätten zu einer Entspannung der Waldbrandgefahr geführt. Die Gefahrenstufe werde darum von «gross» (4) auf «erheblich» (3) zurückgestuft.

Es gelte ein bedingtes Feuerverbot im Wald, in Waldesnähe und im Freien. Das heisst, dass Feuer nur auf festeingerichteten Feuerstellen erlaubt sind, jeweils mit der angebrachten Vorsicht.

Aufgrund des ausserordentlich niederschlagsarmen Sommers seien die Böden – insbesondere die Waldböden – wenn überhaupt nur oberflächlich befeuchtet. Für tiefwurzelnde Bäume und das Grundwasser sei noch keine Entspannung eingetroffen. Zudem könne das bereits gefallene Laub schnell wieder austrocknen.

Es bestehe deshalb weiterhin die Gefahr, dass aufgrund weggeworfener Raucherwaren, Funkenflug eines Grillfeuers oder Heissluftballons Brände entstehen.

Folgende Verhaltenshinweise sind zu beachten:

• Feuer nur in fest eingerichteten Feuerstellen entfachen

• Feuer jederzeit unter Kontrolle halten

• Funkenwurf sofort löschen

• Feuer vor dem Verlassen der Feuerstelle vollständig löschen

• Bei starkem oder böigen Wind auf Feuer verzichten

• Keine Raucherwaren wegwerfen

• Kein Waldrestholz nach einer Schlagräumung verbrennen

• Keine Himmelslaternen steigen lassen

Das Wasserentnahmeverbot für den Privatgebrauch (Allgemeingebrauch) aus Fliessgewässern mit Eimern, Giesskannen etc. bleibe bestehen. Das Badeverbot in der Birs (und entsprechend auch in der Wiese) werde hingegen aufgehoben. Die Temperaturen seien gesunken und der Wasserstand seien zwar noch sehr tief, die Fische konnten aber unterdessen die Vertiefungen wieder verlassen.

Der Krisenstab Basel-Landschaft wird in Zusammenarbeit mit dem Amt für Wald beider Basel und weiteren Fachleuten die Situation weiter beobachten und allfällige Veränderungen der Gefahrenstufe mitteilen,heisst es in der Mitteilung.

 

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