20.03.2019 17:34
Quelle: schweizerbauer.ch - sda
Aargau
Anhänger mit 25 m3 Gülle umgekippt
Auf einem Feldweg in Moosleerau im aargauischen Suhrental ist am Mittwoch ein mit Gülle beladener Anhängerzug umgekippt. Der 41-jährige Fahrer blieb unverletzt. Die Feuerwehr verhinderte eine grössere Gewässerverschmutzung.

Der Unfall des schweren Anhängerzugs ereignete sich kurz nach 13.30 Uhr oberhalb von Moosleerau. Mit einem landwirtschaftlich genutzten Sattelschlepper wollte ein Landwirt einen mit Jauche gefüllten Tank zu einem nahen Feld führen.

Beim Befahren eines schmalen Feldwegs gab der unbefestigte Untergrund dem Gewicht des Sattelzugs nach, wie die Aargauer Kantonspolizei mitteilte. Der schwere Auflieger kippte und riss den Sattelschlepper mit sich die Böschung hinab.

Bäume verhinderten, dass die Komposition den steilen Abhang hinab rollte. Der Anhängerzug blieb mit den Rädern nach oben abseits des Wegs hängen. Am Fahrzeug entstand ein Totalschaden. Die Bergung des Fahrzeugs erwies sich als aufwändig.

Durch eine Öffnung floss praktisch der gesamte Tankinhalt, rund 25'000 Liter Gülle, aus. Diese ergoss sich in einen Wassergraben. Weil die inzwischen ausgerückte Feuerwehr wusste, dass von dort eine unterirdische Sickerleitung zur Suhre führt, standen Feuerwehrleute bereit. So vermochten sie die Jauche abzupumpen, bevor diese in den Bach fliessen konnte.

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