26.09.2016 08:02
Quelle: schweizerbauer.ch - sda
Tierschutz
Aufrufe zum Kampf gegen Wilderei
Mit Aufrufen zu einem verschärften Kampf gegen Wilderei hat am Wochenende die 17. Welt-Artenschutzkonferenz in Johannesburg begonnen. Bis zum 5. Oktober wollen mehr als 2500 Teilnehmer aus 183 Ländern im Rahmen des UNO-Artenschutzabkommens (CITES) neue Regeln für den weltweiten Handel mit gefährdeten Tieren und Pflanzen aufstellen.

Mit Aufrufen zu einem verschärften Kampf gegen Wilderei hat am Wochenende die 17. Welt-Artenschutzkonferenz in Johannesburg begonnen. Bis zum 5. Oktober wollen mehr als 2500 Teilnehmer aus 183 Ländern im Rahmen des UNO-Artenschutzabkommens (CITES) neue Regeln für den weltweiten Handel mit gefährdeten Tieren und Pflanzen aufstellen.

Ein Schwerpunkt des zwölftägigen Treffens liegt auf afrikanischen Tierarten, darunter Elefanten, Nashörner, Löwen und Schuppentiere. Auch Regeln zum Umgang mit Meeresbewohnern wie Haien und Rochen sowie Tropenhölzern wie Palisander stehen auf dem Programm. Derzeit regulieren CITES-Richtlinien den Handel mit etwa 5600 Tier- und 30'000 Pflanzenarten.

Hitzig werden dürfte insbesondere die Diskussion zum Umgang mit Elfenbein werden. Der internationale Handel damit ist allgemein verboten. Doch Simbabwe und Namibia möchten ihre Lagerbestände an Elfenbein verkaufen. Zahlreiche afrikanische Länder und auch andere Staaten haben sich gegen diesen Verkauf ausgesprochen.

SCHWEIZER BAUER
BEKANNTSCHAFTEN
DER SCHWEIZER BAUER AUF YOUTUBE