9.12.2019 06:30
Quelle: schweizerbauer.ch - jgr
Bern
Bäume als Kompensation
Auf dem Schlossareal in Oberdiessbach BE ensteht eine 65 Meter lange Wildhecke und eine 130 Meter lange Baumreihe. Die Pflanung soll mithelfen, den CO2 Ausstoss, der auf dem Gutsbetrieb anfällt zu kompensieren.

Auf Schloss Oberdiessbach wird eine 65 Meter lange Wildhecke mit 30 verschiedenen heimischen Sträuchern angepflanzt. Weiter ensteht eine 130 Meter lange Baumreihe mit 12 Tulpenbäumen, für jeden Monat ein Baum. 

Das Schloss ist im Besitz der Familie von Wattenwyl. Die Pflanzung soll einerseits mithelfen, den C02 Ausstoss, der auf dem Landwirtschaftsbetrieb des Schlosses anfällt zu kompensieren, heisst es in einer Medienmitteilung. Andererseits sei es das erklärte Ziel der Familie von Wattenwyl, mit dieser Aktion die Biodiversität auf dem Areal und dem Gutsbetrieb zu erhöhen.

Eine ganze Baumreihe mit Tulpenbäumen sei landesweit einzigartig, heisst es weiter in der Mitteilung. Der Baum bietet den Bienen eine wertvolle Sommertracht.  Auch will man mit der Wahl des Tulpenbaumes der Klimaerwärmung Rechnung tragen. Tulpenbäume ertragen sehr viel Hitze. 

Die Kosten für die Anpflanung belaufen sich auf 20'000 Franken und werden vollumfänglich von der Familie von Wattenwyl getragen. 

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