4.02.2016 15:47
Quelle: schweizerbauer.ch - blu
Thurgau
Bauer lag zwei Tage auf Stallboden
Grosses Glück hatte ein Landwirt im thurgauischen Schlatt. Er wurde am Montag, nach zwei Tage liegend im Stall, gefunden. Einem Monteur verdankt er sein Leben.

Der Kühlungsmonteur Daniel Brändle und sein Kollege fassten am Montagmorgen den Auftrag, dem Landwirt einen neuen Kühlschrank auszuliefern. Als sie an der Haustür klingelten, öffnete der Bauer die Türe nicht.

Brändle versuchte, den Landwirt auf dem Handy zu erreichen. Er hörte das Natel im Haus klingeln. Das machte den Monteur stutzig. Er drehte eine Runde ums Haus. Als er am Stall vorbeikam, hörte er ein Fluchen. Brändle betrat den Stall. „Der Bauer hatte sich mit seiner Jacke zugedeckt und lag wie ein Embryo neben seinem Mofa», erzählte Brändle gegenüber 20 Minuten online.

Der Monteur alarmierte umgehend den Rettungsdienst und brachte dem Verunfallten eine Cola. Der Bauer wurde anschliessend ins Spital Frauenfeld überführt. Dieser stürzte am Samstag, als er sein Mofa im Stall abstellen wollte. Dabei zog er sich Brüche im Beckenbereich zu. Deshalb konnte er auch nicht mehr aufstehen. In der Folge musste er zwei Tage in der Kälte ausharren.

Es gehe ihm den Umständen entsprechend gut, erklärte der Landwirt am Mittwoch gegenüber „20 Minuten“. Er sei nun auf dem Weg der Besserung. Er verdanke sein Leben dem Monteur, hielt er überglücklich fest. Gemäss Angaben der Nachbarschaft verunfallte der Landwirt aber nicht das erste Mal. Er sei erst kürzlich mit dem Töffli in einen Bach gestürzt, so ein Nachbar.

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