23.04.2018 11:26
Quelle: schweizerbauer.ch - AgE
Gesellschaft
Bayer will Kleinbauern helfen
Ganzheitliche und innovative Lösungen zum Ausbau von Kleinbauernbetrieben in Entwicklungsländern verfolgt die neue Allianz der Bayer AG mit dem Hersteller von künstlichen Bewässerungssystemen Netafim, der International Finance Corporation (IFS) und dem Versicherungsunternehmen Swiss Re Corporate Solutions.

Diese soll zur Verbesserung der Lebensgrundlagen und Ernährungssicherung der Betriebe nachhaltige und skalierbare Geschäftsmodelle mit lokalen Partnern entwickeln.

Unter dem Titel „Better Life Farming“ wollen die beteiligten Unternehmen eine ganzheitliche Herangehensweise nutzen, um Kleinbauern mit weniger als 2 ha Landbesitz bei der Erfüllung ihrer speziellen lokalen und kulturellen Erfordernisse zu unterstützen.

Eigenversorgung sicher stellen

Ansatzpunkte sind laut Bayer Saatgut, Präzisionsbewässerung, Pflanzenschutz, Finanzierung und Versicherung. Etwa 450 Millionen Kleinbauern weltweit stünden vor Herausforderungen wie fehlender Finanzierung, nachteiligen klimatischen Auswirkungen und Wasserknappheit.

Daher könnten sie nur einen Bruchteil ihrer potentiellen Produktivität nutzen. Die Allianz helfe ihnen beim Ausschöpfen ihres Potentials, damit sie ihr Land nicht nur für die Eigenversorgung, sondern auch als einen auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Betrieb bewirtschaften könnten.

Nachhaltigkeit fördern

„Wir brauchen eine wesentliche globale Veränderung bei Innovation, Kooperation und Kreativität, um grossen und kleinen Betrieben weltweit bei der nachhaltigen Erzeugung gesünderer, sichererer und erschwinglicherer Nahrungsmittel zu helfen“, betonte der Leiter der Bayer-Division Crop Science, Liam Condon.

Ein erstes Pilotprojekt der Initiative habe bereits einigen Landwirten geholfen, beispielsweise Ruth Kajuju, einer Kleinbäuerin aus Kenia. Sie nutze jetzt bessere Anbau- und Pflanzenschutzpraktiken, was ihr den Schulbesuch ihrer Kinder bezahlbar mache und in den kommenden Jahren voraussichtlich für grössere Ernteerträge sorge. Die Initiative soll nach Unternehmensangaben auch einen Beitrag zum Erreichen der Zielen der Vereinten Nationen (UN) zur nachhaltigen Entwicklung leisten. 

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