23.07.2020 09:50
Quelle: schweizerbauer.ch - sda
Freiburg
Bei Fahrt zu Alphütte weggespült
Am Mittwochabend wurden westlich von Bern heftige Gewitter registriert. Im Kanton Freiburg kam es wegen den Wassermassen zu einer Rettung einer Familie in einem Auto. Dieses wurde von den Fluten mitgerissen.

Besonders dramatisch verlief der Abend für eine Ostschweizer Familie, die in der Gemeinde Jaun in den Freiburger Alpen ihre Ferien verbrachte, wie Ivan Buchs, Sprecher der Kantonspolizei Freiburg, Informationen des Online-Portals des «Blick» bestätigte.

Die sechsköpfige Familie - Vater, Mutter und vier Kinder im Alter zwischen vier und elf Jahren - wollte gegen 22.00 Uhr im Auto zur Alphütte fahren, als sie von Wasserfluten überrascht wurde. «Plötzlich kam viel Wasser auf die Bergstrasse, die Fluten schossen über uns hinweg», erzählt der Familienvater zu blick.ch. Nun ist die Familie gefangen, es geht weder vorwärts noch rückwärts. «Ich habe die Handbremse angezogen, aber das Fahrzeug hat sich trotzdem bewegt», sagt er weiter.

Der Vater alarmierte daraufhin die Polizei alarmiert. Nach rund einer Stunde kam dann Hilfe. Die Feuerwehr Jaun war laut Buchs mit zwei Fahrzeugen im Einsatz. Die Rega flog die Familie ins Tal, wo sie von Bekannten in Empfang genommen wurde. Verletzt worden sei niemand. Das Auto soll laut dem Sprecher der Kantonspolizei Freiburg am Donnerstag geborgen werden. Die Strasse bleibe vorerst für den Verkehr gesperrt.

Neben dieser spektakulären Rettungsaktion seien in der Region Jaun und Schwarzsee auch mehrere Keller überflutet worden. Die Feuerwehr war auch hier im Einsatz. Laut Buchs entlud sich die Gewitterzelle mit Starkregen zwischen 20.00 und 22.00 Uhr.

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