Freitag, 30. September 2022
31.01.2017 15:01
Bauerkonferenz

Bewegung von Hoffnungsträgern

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Von: mgt

Die Bauernkonferenz 2017 in Winterthur vom 27.- 29. Januar besuchten rund 800 Bäuerinnen und Bauern. Sie nutzten die Konferenz als Möglichkeit zur gegenseitigen Ermutigung, zum Gebet und persönlichen Austausch und zur Vernetzung.

Das Zusammentreffen der Bauern fand zum siebten Mal in dieser Form statt. Die Konferenz konnte auch via Livestream verfolgt werden. Andreas Keller, Initiant der Bauerkonferenz führte durch das Programm. Die diesjährige Konferenz wurde geprägt durch Lebens- und Erfahrungsberichte von Bauern aus der Deutsch- und Westschweiz.

Die Moderation dieser Berichte erfolgte durch Bauern und Bauern-Ehepaare des Kernteams der Bauernbewegung. Den Anfang am Freitag machten die Westschweizer. Es war ermutigend zu sehen, wie die Bauern Gott in ihren bäuerlichen Alltag integrieren. „Die Schweizer Bauern eine Bewegung von Hoffnungsträgern“, so Andreas Keller.

Frau entscheidend für Entwicklung des Hofes

Der Samstag wurde von SVP Nationalrätin Alice Glauser-Zufferey, VD eröffnet. Sie selbst Bäuerin, verwies auf die Wichtigkeit der Schweizer Bäuerinnen. Es sei essentiell, dass sie ihren Platz an der Seite ihres Mannes einnehmen, da sie entscheidend für die Entwicklung des Hofes und Bauernstandes sind. Als Politikern befindet sie sich im Spannungsfeld der Engpässe und Nöte der Bauern auf der einen Seite und den politischen Entscheidungen auf der anderen Seite.

Im Anschluss kam Hans Frei, Präsident des Zürcher Bauernverbandes, und klärte über das Agrarpolitische Spannungsfeld der Schweiz auf. „Der Ernährungsauftrag der Bauern muss die wichtigste Aufgabe bleiben und dafür setze er sich ein“, so Hans Frei.

Junge Generation

Am Samstagnachmittag fanden 6 Workshops mit folgenden Themen statt: „Flüchtlinge in der Landwirtschaft“, „Zusammenarbeit mit den Behörden“, „Die junge Generation hat eine Vision“, „Generationen gemeinsam – setzt Kraft frei“, „Als Ehepaar einen Hof führen, mehr Lust als Frust“, „Kraftquelle Bauerngebet“. Sie gaben den Bauern die Möglichkeit, für sie zentrale Themen zu vertiefen. Im Mittelpunkt des Abends stand die junge Generation.

Die Jungen wurden von der älteren Generation gesegnet und ermutigt, ihr Leben in die Hand zu nehmen. Sie sollen ihre Visionen leben und dürfen Fehler machen. Zum Abschluss des Abends fand ein gegenseitiges Ehren der Generationen statt. Wer live dabei war, wurde tief beführt. „Wenn wir „es tut mir leid“ zueinander sagen können, dann macht uns das gemeinsam stark“, so ein Bauer der jungen Generation zur älteren.

Versöhnung mit Nachbarn

Wie die Tage zuvor, stand auch am Sonntag zum Start des Plenums die Anbetung von Gott im Fokus. Der Lobpreis wurde an der Konferenz u.a. von Hermi Baur, Markus Fuchs und Lilo Keller geleitet. Die Zeugnisberichte zeigten, was für Wunder Gott vollbringen kann, wie er aufbaut, vermehrt, versorgt, schützt, versöhnt und tröstet. Aber Gott führt auch oft an Grenzen. „Wunder stärken unseren Glauben, „keine Wunder“ stärken unseren Charakter“ so Andreas Frischknecht, Mitglied des Kernteams. Zum Abschluss des Morgenplenums sprach Erich Reber über das Ausharren in Standhaftigkeit. „Gott kann viel und Gott weiss, was er uns zumuten kann. Glauben braucht einen langen Atem“, so Erich Reber.

Das Abschlussplenum begann mit Erfahrungsberichten, wo es um die Versöhnung mit den Nachbarn ging. Im Anschluss predigte Willi Oehninger, Mitglied des Kernteams, über die Macht des Gebets und Hoffnung. Andreas Keller schliesst damit, dass Treue im Verborgenen von Gott belohnt wird, auch am Beispiel der Bauernkonferenzbewegung, die europäische Kreise zieht und sich bereits in 6 weiteren Ländern ausgebreitet hat und sich neue Kontakte nach Amerika, Australien und Südafrika eröffnet haben usw. „Bauern haben den Auftrag, in der Autorität Gottes Hoffnung zu stiften und unser Land zu einem „sicheren“ Land zu machen. Orte, wo neues Leben geboren wird, wo Flüchtlinge Zuflucht finden, wo Ernährung gesichert ist“, so Andreas Keller.

Die nächste Bauernkonferenz ist für 2019 geplant. Im Jahr 2018 sind in über 10 Regionen in der Schweiz wieder Bauerntage vorgesehen, die alle zwei Jahre stattfinden.

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