15.07.2019 12:27
Quelle: schweizerbauer.ch - blu
Waadt
Blitz tötet 16 Rinder
Im Kanton Waadt musste ein Landwirt einen grossen Verlust hinnehmen. 16 seiner Rinder wurden in der Nacht vom 6. auf den 7. Juli durch einen Blitz getötet.

Gemäss gmx.ch befande  sich die Tiere vor dem Unglück auf einer Alp in der Region von Bière VD oberhalb Morges. Die Rinder von Landwirt Nicolas Jotterand suchten unter einem Baum Schutz vor dem Gewitter.

Dies wurde zur tödlichen Falle. Ein Blitz schlug in den Baum, 16 seiner Rinder fanden den Tod. Für den bekannten Viehzüchter ein herber Schlag. «Wir züchten seit Jahrzehnten auf unserem Betrieb Elitetiere», erklärte er gegenüber «24 Heures». Nun wurde innerhalb weniger Minuten Teile dieser Zucht vernichtet. Jahre der Arbeit seien deshalb «für nichts» gewesen, sagte er weiter.

Es werde vier bis fünf Jahre dauern, bis er den Verlust kompensiert habe. Die Versicherung übernimmt zwar den finanziellen Schaden. Er könne jedoch mit dem Geld keinen Ersatz kaufen, hält Jotterand fest. Die Tiere seien einzigartig gewesen. Bisher habe es noch nie Probleme gegeben auf der Alp, die sich rund 10 Kilometer von Bière befindet. Das Bild der toten Tiere werde er aber nie mehr vergessen, sagt der Viehzüchter.

Für die Familie sei dies ein harter Schlag. Sie kümmere sich Tag für Tag für die Tiere. Man kenne ihren Charakter. «So ein Vorfall ist nicht leicht zu verdauen, auch wenn wir uns dem stellen müssen», sagt Jotterand.

Der Vorfall in Bière sei aussergewöhnlich, erklärt Claudia Dormeier Freire zu «24 Heures». In der Regel seien ein bis 3 Tiere bei einem Blitzschlag betroffen. Insgesamt gibt es gemäss Mobiliar 15 bis 20 Fälle von durch Blitzschlag getötete Rinder. 

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