Montag, 17. Mai 2021
16.04.2021 11:05
Brasilien

Bolsonaro: Schluss mit illegaler Abholzung is 2030

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Von: sda

Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro hat in einem Brief an seinen US-Kollegen Joe Biden zugesagt, die illegale Abholzung des Amazonas-Regenwaldes bis 2030 zu beenden. Dieses Ziel erfordere aber erhebliche finanzielle Mittel, erklärte der Rechtsradikale.

Er hoffe daher auf «jede mögliche Unterstützung» der internationalen Gemeinschaft sowie von Unternehmen und der Zivilgesellschaft.

Bolsonaro verantwortlich gemacht

Unter Bolsonaro hat die Vernichtung des Regenwaldes in Brasilien dramatisch zugenommen. Umweltschützer machen dafür direkt die Politik Bolsonaros verantwortlich, die illegale Rodungen begünstige. Bolsonaro hatte schon im Wahlkampf angekündigt, das Amazonas-Gebiet stärker wirtschaftlich zu erschliessen, und öffnete immer wieder Schutzgebiete für Landwirtschaft und Bergbau.

Regenwälder für Klimaschutz zentral

Am 22. und 23. April nimmt Bolsonaro an einem von den USA organisierten virtuellen Klimagipfel teil, zu dem 40 Staats- und Regierungschefs aus aller Welt eingeladen wurden.

Biden hat den Kampf gegen die Erderwärmung zu einem seiner Hauptanliegen gemacht. Sein Vorgänger Donald Trump hatte die USA aus dem Pariser Klimaschutzabkommen von 2015 geführt und die Vereinigten Staaten damit bei der Klimapolitik international zum Aussenseiter gemacht. Biden kehrte nach seinem Amtsantritt im Januar umgehend wieder zu der Vereinbarung zurück.

Der Amazonas-Regenwald ist für den Klimaschutz von zentraler Bedeutung – er gilt als «grüne Lunge» der Erde. Die Bäume können CO2 aufnehmen und speichern. Wenn sie jedoch abbrennen, absterben oder abgeholzt werden, gelangt das Treibhausgas wieder in die Atmosphäre.

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7 Responses

  1. Danke an die Redaktion, dass sie auch schaut, was gewisse Leute hier verbreiten! 🙂 Wir sollten endlich aus der Geschicht etwas lernen!

  2. Wenigstens ist Bolsonaro ein Politiker, der seine Wahlversrechen hält im Vergleich mit unseren Politikern. Ich finde es höchst dramatisch, wenn die Welt einem Land vorschreiben will, wie es seine Ressourcen nutzt. Und schliesslich ist es heuchlerisch, denn die Flächen werden vor allem deshalb gerodet, weil darauf die Soja für unsere Schweizer Nutztiere wächst.

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