2.02.2014 12:00
Quelle: schweizerbauer.ch - Jacqueline Graber
Bern
Der Siegermuni ist wieder in seiner alten Heimat
Der Muni des Schwingerkönigs Matthias Sempach wurde in Ranflüh eingestallt. Dort geniesst er nun das Rentnerdasein.

Vor ein paar Tagen wurde Fors vo dr Lueg in Ranflüh eingestallt. «Er hat sich überhaupt nicht verändert», sagt Hans Bichsel an der Medienkonferenz. Und er muss es wissen: Denn Hans Bichsel hat den Muni vor dem Eidgenössischen Schwing-und Älperfest in Burgdorf betreut. Der heute dreijährige Stier stand damals auf dem Hof von Hans Bichsel und dessen Sohn Christian in Ranflüh.

Danach war der Siegermuni des Schwingerkönigs Matthias Sempach für rund vier Monate bei Swissgenetics in Mülligen AG. Währenddessen suchte Sempach nach einem geeigneten Platz für den Swiss-Fleckvieh-Stier. Fündig wurde er bei seinem Cousin Simon Hertig in Ranflüh. Hertig betreibt Mutterkuhhaltung und Trutenmast. «Es ist mir eine Ehre, Fors vo dr Lueg bei mir im Stall zu haben», sagt der Emmentaler.

Nicht weniger Freude über die Rückkehr des rund 1000 Kilo schweren Tiers hat Hans Bichsel. Denn während Simon Hertig quasi für Kost und Logis zuständig ist, übernimmt Bichsel, der ganz in der Nähe wohnt, die Pflege des Muni. Auch wird er ihn an öffentliche Auftritte begleiten. «Wir haben bereits einige Anfragen,  doch Verträge sind noch keine unterschrieben», sagt Matthias Sempach.

Mit dem Umzug nach Ranflüh geht der Muni quasi in Rente. Wegen der Unfallgefahr wird er nicht für den Natursprung eingesetzt. Dank Swissgenetics ist jedoch für Nachwuchs gesorgt. «Bis an Weihnachten waren ungefähr 300 Samendosen von Fors vo dr Lueg verkauft», weiss Matthias Sempach. 

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