16.08.2016 14:20
Quelle: schweizerbauer.ch - sda
Indien
Elefant stirbt nach Mega-Wanderung
Nach einer geschätzt 1000 Kilometer weiten Flucht aus dem ostindischen Bundesstaat Assam ist ein Elefant in Bangladesch gestorben. Das Tier sei am Dienstag in einem abgelegenen Dorf im nordwestlich gelegenen Distrikt Jamalpur einer bisher nicht bestimmten Krankheit erlegen, sagte ein Mitarbeiter der Forstschutzbehörde.

Der ausgewachsene Elefantenbulle war laut Schätzungen der Behörde Ende Juni im indischen Bundesstaat Assam von seiner Herde getrennt worden. Heftiger Regen hatte dort Überflutungen und Erdrutsche ausgelöst. Laut Schätzungen der Behörde floh das Tier anschliessend beinahe 1000 Kilometer entlang des Grenzflusses Brahmaputra bis nach Jamalpur.

Versuche indischer Tierschützer, den Bullen zurück ins Land zu holen, waren nicht erfolgreich. Daraufhin versuchten die Behörden in Bangladesch, ihn in einen Tierschutzpark nahe der Hauptstadt Dhaka zu bringen. Es gelang ihnen jedoch nicht, das Tier zu transportieren. «Der Elefant wurde am Montag krank», sagte Ashit Pal, der Leiter des Rettungsteams. «Wir haben ihn noch behandelt, konnten ihn aber nicht mehr retten.»

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