4.02.2015 12:03
Quelle: schweizerbauer.ch - blu
Luzern
Erneutes Feuerinferno – Vieh gerettet
In Sempach Station LU ist am frühen Mittwochmorgen eine Scheune in Brand geraten. Eine Person wurde verletzt, das Vieh konnte gerettet werden. Die Polizei sucht Zeugen. In den vergangenen Tagen sind mehrere landwirtschaftliche Gebäude niedergebrannt.

Kurz nach 00.45 Uhr wurde der Kantonspolizei Luzern das Feuer in einer Scheune gemeldet. Als die Einsatzkräfte am Brandort eintrafen, stand der Stall teilweise in Vollbrand. Das Vieh konnte glücklicherweise gerettet werden, es wurde fremdplatziert. Bei den Löscharbeiten wurde eine Person leicht verletzt. Gemäss Feuerwehrhauptmann Ingo Mettler haben sich in der Scheune 27 Kühe und ein Kalb befunden. «Die Familie, der die Scheune gehört und gleich nebenan wohnt, ist mit einem Schock davon gekommen», erklärte er gegenüber der "Neue Luzerner Zeitung".  

Die Brandursache ist noch unbekannt, diese wird derzeit ermittelt. Zur Höhe des Schadens wurden keine Angaben gemacht. Um die Brandursache zu eruieren, sucht die Polizei Zeugen. Personen, welche Beobachtungen oder zu Beginn des Brandes Foto- oder Filmaufnahmen gemacht haben, werden gebeten, sich bei der Luzerner Polizei unter der Nummer 041/248‘81‘17 zu melden.

In den vergangenen Tagen sind mehrere landwirtschaftliche Gebäude abgebrannt. Am Sonntagabend ist im zürcherischen Bäretswil ein Stall bis auf die Grundmauern niedergebrannt. Sechs Personen wurden leicht verletzt, sämtliche Tiere konnten gerettet werden. Der Schaden beträgt mehrere hunderttausend Franken. Die Brandursache ist noch unklar.

In Troistorrents VS wurde am frühen Dienstagmorgen ein Chalet mit angebautem Stall durch ein Feuer vollständig zerstört. Die Tiere konnten rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden. Die Brandursache ist noch unklar. Die Höhe des Sachschadens ist unbekannt.

Am Sonntagmorgen ist in Fehren SO ein Holzschopf vollständig niedergebrannt. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Der Sachschaden ist aber beträchtlich. Tiere befanden sich glücklicherweise keine im Schopf.

Am Dienstag vergangener Woche wurden in Gunzwil LU sieben Kühe Opfer eines Scheunenbrandes. Menschen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden. Die Brandursache ist noch unbekannt. Angaben zur Schadenssumme wurden keine gemacht.

Wie der Luzerner Feuerwehrinspektor Andreas Schmid gegenüber 20 Minuten Online sagte, handele es sich aber um einen Zufall, dass innert nur einer Woche gleich zwei Ställe niederbrannten. «Im Vergleich zu früher haben Scheunenbrände stark abgenommen», hält er fest.

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