25.02.2018 17:32
Quelle: schweizerbauer.ch - AgE
Frankreich
F: Mehr Obst und Gemüse gegessen
Die Privathaushalte in Frankreich haben im vergangenen Jahr etwas mehr Frischobst eingekauft, sich bei Gemüse und Kartoffeln aber merklich zurückgehalten. Wie die Agrarbehörde FranceAgriMer kürzlich auf Basis von Daten des Marktforschungsunternehmens Kantar Worldpanel berichtete, nahm die durchschnittliche Einkaufsmenge von frischem Obst gegenüber 2016 um rund 200 g oder 0,2 % auf 85,1 kg je Haushalt zu.

Beliebteste Frucht blieb dabei mit 14,5 kg der Apfel, obwohl davon rund 600 g beziehungsweise 4,0 % weniger in den Einkaufskörben der Verbraucher landeten als im Vorjahr. Dafür wurde bei Bananen mit einem Plus von 2,0 % auf 13,7 kg mehr zugegriffen.

Im Ranking der favorisierten Obstsorten belegten Orangen mit 11,4 kg und Clementinen mit 8,4 kg die weiteren Plätze. Für ihre Einkäufe mussten die Konsumenten 2017 etwas tiefer in die Tasche greifen.

1 Prozent teurer

Im gewichteten Mittel aller Obstarten lagen die Preise mit 2,78 Franken/kg um 1,0 % über dem Niveau von 2016. Das Fünfjahresmittel wurde indes um 9,6 % übertroffen. Die Nachfrage nach frischem Gemüse fiel 2017 laut FranceAgriMer geringer als im Vorjahr aus. Die durchschnittliche Einkaufsmenge ging um 1,7 kg oder 2,0 % auf 80,9 kg je Haushalt zurück.

Davon waren praktisch alle Gemüsearten betroffen. Besonders deutlich war die Kaufzurückhaltung bei Tomaten mit einem Minus von 6,3 % auf 13,3 kg zu spüren. Dennoch blieb die rote Beere das beliebteste Gemüse der Franzosen. Dahinter folgten Karotten mit einer knapp stabilen Absatzmenge von 9,2 kg.

Weniger Melonen und Salate


Die Einkäufe von Melonen und Salaten waren im Vorjahresvergleich um jeweils mehr als 6 % rückläufig und beliefen sich auf 6,7 kg beziehungsweise 5,1 kg je Haushalt. Der mittlere Einkaufpreis für Gemüse lag 2017 bei 2,63 Franken/kg.

Das waren 2,8 % mehr als 2016 und 7,1 % mehr als im Fünfjahresdurchschnitt. Eingeschränkt haben die Privathaushalte in Frankreich im vergangenen Jahr auch ihren Verbrauch an Kartoffeln.

Die eingekaufte Menge ging gegenüber 2016 um 3,6 % auf durchschnittlich 24,9 kg zurück. Damit setzte sich die negative Entwicklung der vergangenen Jahre fort, denn 2012 waren noch 28,1 kg Kartoffeln in den Einkaufskörben der Franzosen gelandet.

SCHWEIZER BAUER
BEKANNTSCHAFTEN
DER SCHWEIZER BAUER AUF YOUTUBE