4.10.2018 15:35
Quelle: schweizerbauer.ch - sda
Vermarktung
Farmy expandiert in Romandie
Farmy.ch, der Online-Markt für Lebensmittel von dem Bauernhof, ist auf dem Vormarsch. Und mit einem prominenten Investor im Rücken nimmt der E-Commerce-Händler die Westschweiz ins Visier. Neu ist der ehemalige LeShop.ch-Geschäftsführer Dominique Locher als Investor und Mentor bei Farmy.ch eingestiegen.

Das 2014 von Roman Hartmann und Tobias Schubert gegründete Unternehmen hat den Umsatz im ersten Halbjahr 2018 verglichen mit dem Vorjahr um 60 Prozent gesteigert, wie es am Donnerstag in einem Communiqué hiess. Konkrete Angaben zur Umsatzhöhe wurden nicht gemacht.

So viel wird immerhin verraten: Aktuell verdient Farmy.ch jeden zehnten Franken in der im April in Lausanne eröffneten Niederlassung. Und im Jahr 2020 sollen es 30 Prozent sein. Damit dies gelingt, hat die Firma in der Romandie den früheren LeShop.ch-Chef Dominique Locher neu als Investor und Mentor gewonnen.

10 Millionene Franken aufgenommen

Insgesamt wurden von Farmy.ch in vier Finanzierungsrunden 10 Millionen Franken aufgenommen. Darüber hinaus hat ein Technologiefonds ein Darlehen in Höhe von 3 Millionen gewährt.

Zu den bisherigen Unterstützern von Farmy.ch gehören Business-Angel Adrian Bührer, Erlebnisbauer Martin Jucker, der Zürcher Ständerat Ruedi Noser und der Settegusti-Inhaber und Denner-Erbe Fabio Borzatta und andere.

Produkte von mehr als 700 Bauern

In der Deutschschweiz bietet Farmy.ch ihren Kunden online bereits über 6'000 Produkte von mehr als 700 Bauern an. Und auch das Geschäft in der Westschweiz wird grösser und grösser: Dort seien es 2'500 Produkte von 180 Bauern, welche im Internet bestellt werden können.

Das Liefergebiet von Farmy.ch ist in drei Zonen aufgeteilt: Die Zone A umfasst das Gebiet um die Stadt Zürich und entlang des unteren Zürichsees sowie die Genferseeregion. Dort werden die Kunden kostenlos und direkt vom Unternehmen beliefert.

Die Zone B reicht vom Kanton Zürich, über Zug bis hin in Teile der Kantone Aargau und Luzern. Da seien Freelancer analog dem Uber-Modell für die Lieferung der Produkte von den Bauernhöfen zum Endkunden verantwortlich, so die Mitteilung. Die restliche Schweiz wird von einem externen Kühllogistik-Dienstleister bedient.

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