27.08.2018 16:33
Quelle: schweizerbauer.ch - ats
Luzern
Feuerverbot aufgehoben
Aufgrund der grösseren Regenmengen der letzten Tage und den kühleren Temperaturen wird das Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe im Kanton Luzern nach Absprache mit den Zentralschweizer Kantonen per sofort aufgehoben. Wegen der regional unterschiedlich gefallenen Niederschlagsmengen ist jedoch insbesondere im nördlichen Teil des Kantons Luzern mit Feuern im Wald und in Waldesnähe sowie im Freien weiterhin grosse Vorsicht geboten.

Seit Donnerstag fielen in weiten Teilen des Kantons Luzern 30-40 mm Regen. Einzig im nördlichen Kantonsteil war die Regenmenge mit 10-20 mm geringer. Die Gefahr von Waldbränden ist damit noch nicht definitiv gebannt; sie hat sich aber merklich entschärft.

Die Dienststelle Landwirtschaft und Wald hat in Absprache mit dem Feuerwehrinspektorat der Gebäudeversicherung Luzern und mit den Zentralschweizer Kantonen beschlossen, das Feuerverbot aufzuheben und die Gefahrenstufe 4 «gross» auf Gefahrenstufe 3 «erheblich» – mit besonderer Vorsicht im nördlichen Kantonsteil – zurückzustufen.

Weiterhin Vorsicht geboten

Die Bevölkerung ist weiterhin zu einem sorgfältigen Umgang mit Feuern im Wald und in Waldesnähe sowie im Freien aufgefordert. Aufgrund des sehr niederschlagsarmen Sommers sind insbesondere die Waldböden selbst nach den Niederschlägen nur oberflächlich befeuchtet. Für tiefwurzende Bäume und für das Grundwasser ist noch keine Entspannung eingetroffen und bereits gefallenes Laub kann schnell wieder austrocknen.

Es besteht deshalb weiterhin die Gefahr, dass aufgrund weggeworfener Raucherwaren, Funkenflug eines Grillfeuers oder Feuerwerkskörpers Brände entstehen. Aus diesem Grund sind folgende Verhaltensregeln dringend empfohlen:

 

  •  keine brennenden Raucherwaren und Streichhölzer wegwerfen
  • feste Feuerstellen benutzen
  • bei starkem Wind – vornehmlich vor und während Gewittern – wegen des starken Funkenflugs kein Feuer entfachen
  • Feuer nie unbeaufsichtigt lassen
  • Feuer vor dem Weggehen immer löschen und sicherstellen, dass Feuer und Glut tatsächlich erloschen sind

 

 Die Dienststelle Landwirtschaft und Wald (lawa) werde zusammen mit den Zentralschweizer Kantonen die Situation weiterhin beobachten und allfällige Veränderungen der Gefahrenstufe mitteilen.

 

 

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