30.06.2013 10:44
Quelle: schweizerbauer.ch - Jacqueline Graber
ESAF 2013
Fors von der Lueg erhält einen eigenen Song
Ein geschichtsträchtiges Bild. Auf dem Parkplatz des Landgasthofs Lueg stehen alle elf Lebendpreise des Eidgenössischen Schwing-und Älplerfests (Esaf). Sieben Rinder, ein Fohlen, zwei Pferde und mit blumengekränztem Kopf, der Siegermuni „FORS vo dr Lueg“.

Geduldig warten die Tiere auf ihren grossen Auftritt in der Lueg-Arena. „Alle Lebendpreise gemeinsam - das hat es in der Geschichte des Esaf noch nie gegeben“, freut sich OK-Vizepräsident Samuel Grossenbacher.
 
Imposanter Sechsspänner

Den Höhepunkt der Tierpräsentation bildet der Taufakt des Fohlens „Amber“, aus dem Stall Beer-Hertig im emmentalischen Oberfrittenbach. Der Züchter Hansueli Beer holte das einjährige Fohlen, dass für drei Monate auf einer Juraweide weilte, eigens für den Anlass zurück. Das Freibergerfohlen mit Abstammung Nepal/Elyseé wird vom Esaf-Königspartner Feldschlösschen zur Verfügung gestellt. Taufpate ist kein geringerer als Roman Josi, der bei den Nashville Predators in der National Hockey League unter Vertrag steht und der zum MVP, zum wichtigsten Spieler der Eishockey-WM in Stockholm, gewählt wurde. Der Berner hat kürzlich einen neuen Vertrag über 7 Jahre in Nashville unterschrieben, der im 28 Millionen US-Dollar einbringen wird.

Gemeinsam mit Feldschlösschen CEO Thomas Amstutz tauft der Hockey-Star das Fohlen. Er habe keine Minute gezögert, als die Anfrage von Feldschlösschen gekommen sei, meint Josi. Dass die Brauerei und Getränkehändlerin aus Rheinfelden AG ein Fohlen spendet ist kein Zufall: „Pferde und Feldschlösschen gehören aus Tradition seit jeher zusammen“, erklärt  Amstutz. Aus diesem Grund fehlte an diesem Anlass auch der imposante „Sechsspänner“ der Brauerei nicht.
 
Ein Lied für FORS vo dr Lueg

Zum Schluss des rund zweistündigen Anlasses kam es zu einer weiteren Premiere. Die Uraufführung des Muni-Songs „DA DA MUH“ durch „Oesch’s die Dritten“. Melanie Oesch ist die Gotte von FORS vo dr Lueg. Mit Glockengeläut und  Applaus wurde die Volksmusikgruppe begrüsst. Auf die Idee, eigens für den Siegermuni einen Song komponieren zu lassen, kamen die beiden Muni-Sponsoren Jörg Moser, Inhaber des Landgasthofs Lueg in Kaltacker und Peter Stadelmann, Geschäftsführer Kunz Kunath AG, Burgdorf. „Das Lied ist bereits seit letzten November fertig und ich habe es täglich im Auto abgespielt“, berichtet Moser. Dabei hätte er aufpassen müssen, dass sonst niemand das Lied höre, schmunzelt Moser, der gemeinsam mit Stadelmann die Idee für den Event hatte.

SCHWEIZER BAUER
BEKANNTSCHAFTEN
DER SCHWEIZER BAUER AUF YOUTUBE