12.06.2019 06:30
Quelle: schweizerbauer.ch - pd/jgr
Wallis
Fortschritt bei 3. Rhonekorrektion
Die 3. Rhonekorrektion (R3) ist bei den Bauarbeiten zur Sicherung des Industrie- und Siedlungsgebiets «Lalden-Visp-Baltschieder» einen entscheidenden Schritt vorangekommen: Eine Fläche von 160 Hektaren innerhalb der Bauzone ist jetzt ausser Gefahr.

Im Industrie- und Siedlungsgebiet von Visp, links der Rhone, ist eine Fläche von 160 Hektaren innerhalb der Bauzone jetzt vor Hochwasser geschützt, welches eine erhebliche Gefahr für Personen und Güter bedeutetet. Insbesondere entsteht auf diesen Flächen nun ein biotechnologisches Hightech-Zentrum der Lonza und Sanofi, das Investitionen von mehreren hundert Millionen Franken und hunderte von Arbeitsplätzen generieren wird.

Auch die neue Eissportarena von Visp, die im Herbst 2019 ihre Tore öffnen wird, liegt in der nun gesicherten Zone. Diese Bauten wären nicht möglich ohne die Realisierung der 3. Rhonekorrektion, die zu den Grundvoraussetzungen für wirtschaftliches Wachstum im Kanton gehört und die das Schadenspotenzial von ungefähr 3 Milliarden Franken im Raum Visp eliminiert, ist auf der Internetseite www.vs.ch nachzulesen. 

Am linken Ufer stehen die letzten Arbeiten zur Aufweitung der Vispaeinmündung vor dem Abschluss. Es handelt sich um die erste Massnahme dieser Art an einem Zufluss der Rhone, der wohl deren grösster ist. 

Nach Abschluss dieser Bauarbeiten wird das gesamte Gebiet links der Rhone in der Region Visp künftig vor Jahrhunderthochwassern sicher sein. Frühere R3-Interventionen an diesem Ufer galten vor allem der Aufweitung des Flusses auf der Höhe von Lalden und im Abschnitt Baltschieder sowie der Verstärkung der Dämme im Bereich des Industriegebiets.

Die nächsten Arbeiten in der Region Lalden-Visp-Baltschieder werden diesen Herbst am rechten Flussufer beginnen, auf der Höhe von Baltschieder. Sie werden diesen Bereich vor Extremhochwassern schützen.

 

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