3.04.2014 10:39
Quelle: schweizerbauer.ch - sda
Freiburg
Freiburger Traditionen im Internet
Poya, Fondue Moitié-Moitié und Kilbi: der Kanton Freiburg ist reich an Traditionen. Nun sind Bräuche und Eigenheiten auf einer Internetseite zusammengefasst und dokumentiert.

Einen wichtigen Platz im sogenannten «immateriellen Kulturerbe» nimmt das Sennenleben ein. Viel besungen und gemalt sind Alpaufzüge und -abzüge. Seit dem frühen 19. Jahrhundert wird das ländliche Leben in einem ganz eigenen Stil gemalt

Vor allem die Poya, der Alpaufzug, hat es den Genremalern angetan. Als erster Poya-Maler gilt der aus Vuadens stammende Sylvestre Pidoux.
Die Internetseite dokumentiert gegen 50 Traditionen, wie die Freiburger Staatskanzlei am Mittwoch mitteilte.

Natürlich fehlt auch die Kilbi, auf französisch Bénichon, nicht. Jede Freiburgerin und jeder Freiburger denkt beim Wort Kilbi/Bénichon zuerst an ein herrliches Festessen, bei dem alles auf den Tisch kommt, was im Herbst Haus und Hof zu bieten haben. Zur Kilbi gehören aber auch die Tanzmusik und die Volksfeststimmung.

Nicht fehlen darf im Verzeichnis auch das Fondue «Moitié-Moitié» eine Spielart des Fondues mit Vacherinkäse. Doch die Freiburger Traditionen gehen nicht nur durch den Magen. Im Internet beschrieben wird auch das Senslerdeutsche, der Dialekt der Leute im Freiburger Sensebezirk.
Etwa 30'000 Personen sprechen ihn. Dass «Seislern» nichts Museales ist, belegt etwa dessen Verwendung in E-Mails oder SMS-Nachrichten. Auch zu Musikalischem findet sich Einträge in der Internetseite, so etwa zu den Kuhreihen oder zu den Cäcilienchören.

www.freiburger-traditionen.ch

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