24.03.2018 13:58
Quelle: schweizerbauer.ch - UFA
Futterhygiene
Futtersilos jetzt reinigen
Im Frühling sind die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht gross. Das führt zu Kondenswasser im Silo.

Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht können im Zusammenspiel mit Kondensationsfeuchte das Pilzwachstum im Futtersilo fördern. Wo die Sonne hinscheint, erwärmen sich Luft und Getreide- und Eiweissfuttermittel.

Kommen Schatten und tiefere Temperaturen, kühlt sich die Luft ab und scheidet Kondenswasser aus. Resultat sind vermehrte Ablagerungen an den Silowänden, die Schadorganismen besten Nährboden und ideale Entwicklungsvoraussetzungen bieten und einen negativen Einfluss auf das Fliessverhalten haben können.

Pilze dienen mitunter als Nahrung für Kleinlebewesen wie Bakterien, Milben, Maden und Käfer. Besonders problematisch sind durch den Futterabbauprozess entstehende Pilzgifte (Mykotoxine).

Optische Kontrolle

Wichtig ist die optische Kontrolle und besenreine Reinigung vor jeder Neubefüllung. Da Verschmutzungen durch Schimmelpilze (Toxine), Sporen und Fett nicht auf den ersten Blick gesehen werden, kann der Einsatz von Wasser mit Reinigungsmitteln angezeigt sein.

Danach das Silo trocknen lassen und spätestens 24 Stunden vor der Neubefüllung desinfizieren, um verbleibende Infektionsherde unschädlich zu machen. Spezialisierte Unternehmen reinigen die Silos professionell im Lohn. 

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