7.04.2016 15:19
Quelle: schweizerbauer.ch - sda
Garten
Gartenjahr 2016 für mehr Freiräume
Die Zürcher Regierungsrätin Jacqueline Fehr (SP) hat am Donnerstag das schweizweite «Gartenjahr 2016 - Raum für Begegnungen» offiziell eröffnet. Es sei Aufgabe der öffentlichen Hand, die Lage und die Ausprägung von Freiräumen zu definieren.

Die Kampagne «Gartenjahr 2016 - Raum für Begegnungen» setzt sich dafür ein, in den Städten mehr Freiräume zu schaffen. In der ganzen Schweiz finden dazu zahlreiche Veranstaltungen, Ausstellungen und Projekte statt. «Wir müssen immer vorausdenken und den Fuss rechtzeitig, das heisst, vor Beginn eines Verdichtungsprozesses in die Tür halten», sagte Fehr am Donnerstag bei der Auftaktveranstaltung in Zürich.

Der Garten Eden sei nicht umsonst zu haben, er brauche Pflege, sagte Fehr weiter. Dass sich diese Pflege lohnt, ist Fehr überzeugt: «In das Wohl der Menschen zu investieren hat sich noch immer gelohnt.» Sie hoffe, dass weiter Politiker, Städteplaner, Medien und Mitmenschen dafür sensibilisiert werden könnten.

Auch Christine Bräm, Direktorin Grün Stadt Zürich, betonte in ihrer Grussbotschaft, wie wichtig Parkanlagen und Gärten in der Nähe des Wohn- und Arbeitsumfelds seien. Diese wie einst mit «Betreten verboten» zu bezeichnen, sei nicht mehr zeitgemäss. Parks würden heute zu multifunktionalen Freiräumen, die die unterschiedlichsten Bedürfnisse vieler Anspruchsgruppen abdecken sollen. Deshalb begrüsse die Stadt Zürich die Initiative, im Gartenjahr 2016 das Kulturgut und die Bedeutung der Gärten als Räume für Begegnungen zu betonen.

Hinter dem Gartenjahr 2016 stehen der Bund Schweizer Landschaftsarchitekten (BSLA), die Arbeitsgruppe Gartendenkmalpflege von ICOMOS Schweiz, die Konferenz Schweizer Denkmalpflege (KSD), die Nationale Informationsstelle zum Kulturerbe (NIKE), die Schweizerische Gesellschaft für Gartenkultur (SGGK) und der Schweizer Heimatschutz (SHS). Vor zehn Jahren fand das erste Gartenjahr statt.

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