27.04.2020 06:00
Quelle: schweizerbauer.ch - sda
Wetter
Gewitter bringen Regen
Am Sonntagnachmittag und -abend hat es stellenweise kräftigen geregnet, lokal kam es zu Gewittern. An vielen Orten waren die Niederschlagsmengen jedoch nur ein Tropfen auf den heissen Stein. Verbreitet Regen wird erst ab Dienstag erwartet.

Den letzten grossen Regen nördlich der Alpen hatte es am 10. März gegeben, wie SRF Meteo am Sonntagabend mitteilte. Damals fielen verbreitet rund 30 Millimeter. Seither gingen nur noch lokale Schauer oder allenfalls kurze Gewitter nieder. An einigen Orten wurde im April immer noch kein Regentropfen verzeichnet, so beispielsweise in Sitten VS, auf dem La Dôle im Waadtländer Jura oder an diversen Orten im Kanton Aargau.

Bis am Sonntagmittag gab es zwar den einen oder anderen Regenguss, meist waren es aber Werte zwischen einem und fünf Millimeter. Das habe höchstens gereicht, um die Oberfläche kurz nass werden zu lassen, schreibt SRF Meteo.

Am Sonntagmittag folgte eher überraschend eine Gewitterstörung, die lokal kräftigen Regen brachte: In Bern war es der erste Regen überhaupt im April, dafür gerade 12 Millimeter in nur einer Stunde. In Payerne VD fielen bis am Sonntagmittag im April dieses Jahres lediglich 0,5 Millimeter Regen, dann aber in rund einer Stunde 30 Millimeter.  

In weiten Teilen der Schweiz besteht seit Tagen grosse Waldbrandgefahr, also Stufe 4 auf der fünfteiligen Gefahrenskala. Die Waldbrandgefahr bleibe an den meisten Orten noch bis am Dienstag bestehen, schreibt SRF Meteo weiter. Dann setze von Westen verbreitet Regen ein. Nach einer Wetterberuhigung am Mittwoch werde es von Donnerstag bis Samstag nördlich der Alpen erneut verbreitet nass, man könne nochmals mit 10 bis 40 Millimetern Regen rechnen. 

Damit ist das Niederschlagsdefizit laut SRF Meteo bei weitem nicht kompensiert, die grosse Trockenheit an der Oberfläche dürfte aber gestoppt sein. Im Süden fällt vor allem am Donnerstag kräftiger Regen.

-> Ausführliche Ortsprognosen gibt es hier

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