31.08.2013 17:21
Quelle: schweizerbauer.ch - Therese Hänni, sda
Esaf
Grossandrang am Esaf
Das Emmentaler Städtchen Burgdorf hat am Samstag den ersten Ansturm der Schwingerfans erlebt. Zwar herrschte überall ein grosses Gedränge, doch aus der Ruhe bringen liess sich im Emmental deshalb niemand.

Schon am frühen Morgen rollte ein Extrazug um den anderen im Bahnhof Burgdorf ein. Gegen 20'000 Personen reisten mit dem öffentlichen Verkehr in die Emmestadt, wie ein Sprecher der SBB auf Anfrage sagte. Einzig der allererste Zug aus Luzern hatte einige Minuten Verspätung, weil er so stark besetzt war und das Einsteigen darum seine Zeit dauerte. 

In Burgdorf angekommen nahmen die meisten Besucherinnen und Besucher den rund viertelstündigen Fussmarsch zum Stadion unter die Sohlen. Auch Shuttlebusse verkehrten. 

In der restlos ausverkauften Emmental Arena herrschte eine friedliche und fröhliche Stimmung als um 7.30 Uhr die Athleten einmarschierten. Rund hunderttausend Hände klatschten im Takt zum Einzug der Schwinger. Als der Berner Verband mit dem amtierenden Schwingerkönig Kilian Wenger in die Arena einzog, hielt es kaum einen der über 50'000 Zuschauer mehr auf seinem Sitz. 

Doch der «König» wurde schon am Vormittag entzaubert und fand im Innerschweizer Martin Koch seien Meister. Damit schmolzen Wengers Chancen auf die Titelverteidigung wie Frühlingsschnee an der Sonne.Dennoch blieb den Berner Fans Grund zum Jubeln, denn mit Matthias Sempach und Christian Stucki hatten sie noch heisse Eisen im Feuer. 

In der Mittagspause hatten die Fans Zeit für ausgiebiges Fachsimpeln. Beim Anstehen an den Essensständen war mitunter etwas Geduld gefragt. Dies tat der fröhlichen Stimmung aber kaum Abbruch. Einzig die Wespen erwiesen sich als wahre Plaggeister. 

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