17.05.2020 11:47
Quelle: schweizerbauer.ch - pd/jgr
Graubünden
Grossraubtiere: Neue Online-Plattform
Das Thema Grossraubtiere, speziell die Präsenz von Wölfen, wurde in der Region rund um den Piz Beverin zunehmend aktuell. Eine neue Informationsplattform ergänzt die Informationen von offizieller Seite zum Thema Grossraubtiere im Gebiet des Naturpark Beverin.

In den letzten zwei Jahren wurde das Thema Grossraubtiere, speziell die Präsenz von Wölfen, in der Region rund um den Piz Beverin zunehmend aktuell. Im letzten Sommer kam es zur Bildung eines Wolfsrudels und leider auch zu einigen Rissen von Nutztieren. Da der Naturpark Beverin immer wieder für Auskunft angefragt wird, wurden im Herbst allen Einwohnenden im Parkgebiet aktuelle Informationen vom Amt für Jagd und Fischerei (AJF) sowie eine Link-Sammlung zur Verfügung gestellt.

Die mitgesendete Befragung zum Thema Grossraubtiere im Naturpark Beverin zeigte, dass vor allem der Bedarf nach transparenten Informationen nach wie vor gross sei, heisst es in einer Medienmitteilung.  Basierend auf diesen Rückmeldungen und Anregungen hat der Naturpark Beverin nun eine Infoplattform erarbeitet. Unter www.infoplattform-grossraubtiere.ch sollen ergänzend zu den bestehenden Informationskanälen von offizieller Seite im Besonderen regionale Hintergrundinformationen zur Verfügung gestellt werden. Zudem können sich Interessierte mittels einer Newsletter-Funktion anmelden, welche jeweils die Aufschaltung neuer Informationen und Beiträge meldet.

Wichtige Merkblätter

Im integrierten Blog können Themen aufgegriffen werden, welche in der täglichen Kommunikation vielleicht vernachlässigt worden sind. Zudem werden auf der neuen Plattform die Kontaktstellen und wichtigen Merkblätter zusammengetragen und verlinkt.

Der Naturpark Beverin setzt sich als Dienstleister, Vermittler, Koordinator und Wissensträger der Region ein. In diesem Rahmen versuchet er im Umgang mit Grossraubtieren die Information der Bevölkerung im Gebiet des Naturpark Beverin zu verbessern. Die gesetzlichen Zuständigkeiten bleiben dabei unverändert bei der lokalen Wildhut, dem AJF und dem Plantahof.

 

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