28.07.2014 19:04
Quelle: schweizerbauer.ch - sda
Unwetter
Heftige Unwetter im Kanton Luzern und im Emmental
Im Kanton Luzern haben sich am Montagnachmittag heftige Unwetter entladen. Innerhalb von rund einer Stunde registrierte die Polizei mehr als 100 Schadenmeldungen. Weitere gingen laufend ein, hiess es in einer kurz nach 18 Uhr verschickten Medienmitteilung der Staatsanwaltschaft.

Die ersten Meldungen waren kurz vor 17 Uhr eingegangen. Die örtlichen Feuerwehren waren im Dauereinsatz. Besonders heftig regnete es im Gebiet Escholzmatt und Schüpfheim. Danach gingen auch aus Menznau und aus Nottwil Schadenmeldungen ein.

In allen Gebieten traten die Bäche über die Ufer. Dutzende von Kellern und auch Gebäude füllten sich mit Wasser. Mehrere Strassen standen am Abend unter Wasser oder waren wegen Geschiebe blockiert. Im gesamten Kanton wurden die örtlichen Feuerwehren aufgeboten.

Die Bahnlinie Luzern - Olten SO war am frühen Abend wegen der Unwetter nur beschränkt befahrbar. Reisende mussten laut Bahnverkehrsinformation mit Ausfällen und Verspätungen rechnen. Die Züge von Basel Richtung Tessin wurden umgeleitet und die Züge zwischen Genf und Luzern fielen
zwischen Sursee und Luzern aus. Die Bahnstrecke zwischen Langenthal und Luzern war zwischen Willisau und Menznau unterbrochen. Wie lange die Störungen dauerten, war zunächst nicht bekannt.

Ein erstes Gewitter hat sich am Montagnachmittag auch über dem Emmental entladen. Verschiedene Strassen wurden überflutet und auch die Bahnstrecke zwischen Emmenmatt und Konolfingen auf der Linie Luzern - Bern wurde am frühen Abend unterbrochen.

Es verkehrten Ersatzbusse, wie Railinfo mitteilte. Der Strassenverkehr wurde ebenfalls beeinträchtigt; in der Region von Zäziwil BE mussten überflutete Strassen gesperrt werden. Und auch zwischen Marbach und Schangnau war Wasser auf der Strasse, wie aus Informationen von Viasuisse hervorgeht.

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