5.05.2013 20:20
Quelle: schweizerbauer.ch - romü
Thurgau
Heftiges Gewitter hinterliess in Schlatt deutliche Spuren
Ein heftiges Gewitter mit viel Hagel und grossen Niederschlagsmengen sorgte am Donnerstagabend in Schlatt (TG) für grosse Schäden. Nebst überfluteten Gebäuden und Keller wurden auch manche Kulturen arg in Mitleidenschaft gezogen.

Am frühen Donnerstagabend zogen verschiedene Gewitterzellen über die Nordostschweiz hinweg. Eine solche folgte dem Rhein entlang und hinterliess im thurgauischen Schlatt und Umgebung eine Spur der Verwüstung. Auf den frisch bearbeiteten Feldern entwickelte sich nach den intenvien Niederschlägen ein Gemisch von Wasser, Schlamm und Hagel. Diese floss als Schlammlawine auf den Strassen ins Dorfzentrum. Noch am Freitagmorgen waren die Spuren der Verwüstung im Dorf deutlich zu erkennen. In vielen Vorgärten lagen am Freitagmorgen Unmengen an Schlamm und Hagel.

Die Schlammasse machte ein Grosseinsatz der Rettungskräfte nötig. Mitten im Dorf türmten sich das Gemisch von Erde, Steine und Hagel auf und musste mit schwerem Gerät geräumt werden. „Das habe ich noch erlebt“, kommentierte Viktor Monhart das Ereignis, welches auch seine Liegenschaften arg in Mitleidenschaft gezogen hatte. Die Schäden an den Liegenschaften sind gross. Wie sich die frisch angelegten Kulturen wie Zuckerrüben und Mais auf den betroffenen Feldern entwickeln werden, wird sich erst zeigen müssen.

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