18.03.2019 20:12
Quelle: schweizerbauer.ch - blu
Deutschland
Heiratsantrag in Feld gesät
Eine aussergewöhnlichen Antrag machte Florian Weiss seiner Freundin. Der Jungbauer aus der Oberpfalz (D) hat einen Heiratsantrag in ein Feld gesät. Die Witterung hätte ihm aber fast einen Strich durch die Rechnung gemacht.

«Mogst mi heiran?»: Das ist die unmissverständliche Botschaft von Florian Weiss an seine Freundin Nadine Mutzbauer. Aus der Vogelperspektive ist der besondere Antrag gut zu sehen.

Am vergangenen Samstagmorgen konnte der 24-Jährige sein Werk auf einem Feld in Kümmersbuch bei Hahnbach seiner Zukünftigen präsentieren. Bei Sonnenaufgang wartete ein Kran am Feldrand auf das Paar. Dieses wurde schliesslich 30 Meter in die Höhe gehievt. Von oben aus blickte die Angebetete dann auf den Schriftzug im Feld und auf das Herz darunter, das mit brennenden Fackeln ausgesteckt war, berichtet Q-Netz.de. Es hat sich gelohnt, seine Freundin sagte ja. Die Hochzeit soll im kommenden Oktober stattfinden. Nadine (22) und Florian sind seit sechs Jahren ein Paar.

Ihren Anfang nahm die Aktion im vergangenen Herbst. «Das war eine Nacht- und Nebelaktion», erzählte der 24-Jährige der Deutschen Presse-Agentur (dpa) am Montag. Die Linien für die Schrift hat er mit mithilfe einem GPS-Gerät ins Feld gezeichnet. Die Buchstaben liess er unbearbeitet. Mit einer besonders präzise arbeitenden Sämaschine, die er sich bei einem Händler auslieh, säte er um die Buchstaben herum Wintergerste an.

«Man braucht eine Kultur, die sich im Herbst entwickelt, damit man die Buchstaben lesen kann», sagte der Junglandwirt zu dpa. Doch der trockene Herbst machte ihm fast einen Strich durch die Rechnung. Er befürchtete, dass der Weizen nicht auflaufen könnte. Doch schlussendlich klappte es doch. Und nun überlegt sich der Landwirt gemäss Q-Netz, in die Buchstaben Blumen zu säen. 

SCHWEIZER BAUER
BEKANNTSCHAFTEN
DER SCHWEIZER BAUER AUF YOUTUBE