2.11.2015 11:46
Quelle: schweizerbauer.ch - sda/blu
Brand
Holzöfen führen zu Wohnungsbränden
Cheminées und Holzöfen gehören zu den häufigsten Brandstiftern in Schweizer Haushalten. Während der kalten Jahreszeit brennt es in der Schweiz im Durchschnitt über zwei Mal pro Tag, meist wegen unsachgemässen Umgangs mit Cheminées und Holzöfen, wie die Beratungsstelle für Brandverhütung (BfB) am Montag mitteilte.

Ausgelöst werden die Brände häufig durch Funken, die leicht brennbare Materialien in der Nähe des Feuers entzünden. Bei Cheminée- und Holzofenfeuern sollte daher darauf geachtet werden, dass keine brennbaren Materialien wie Vorhänge oder Teppiche in der Nähe sind, mahnt die BfB.

Die Schutztüren oder Metallvorhänge der Öfen sollten immer geschlossen sein. Die Beratungsstelle warnt zudem vor dem Verbrennen von Abfall und Karton. Einerseits ist das verboten und andererseits kann dieses Vorgehen zu gefährlichen, unkontrollierbaren Kaminbränden führen. Da Asche auch nach 48 Stunden noch Brände auslösen kann, sollte sie vor dem Entsorgen immer in einem feuersicheren Behälter aufbewahrt werden und ausreichend ausglühen.

Sicherheitstipps

- Schutztüren oder Metallvorhänge der Öfen immer schliessen.
- Offene Cheminées und Holzöfen mit entsprechenden Schutzvorrichtungen nachrüsten.
- Brennbare Materialien gehören nicht in die Nähe der Flammen oder in den Bereich des Funkenwurfs.
- Verbrennen von Abfällen ist widerrechtlich und kann zu gefährlichen Kaminbränden führen.
- Asche mindestens 48 Stunden ausglühen lassen und nur in einem feuerfesten Behälter entsorgen.

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