26.08.2017 11:50
Quelle: schweizerbauer.ch - sda
Texas
Hurrikan trifft in auf Land
Mit heftigen Winden und peitschenden Regenfällen hat Hurrikan «Harvey» die Küste des US-Bundesstaates Texas erreicht. Das Nationale Hurrikanzentrum (NHC) warnte vor möglicherweise «katastrophalen» Überschwemmungen.

Nach Angaben des NHC erreichte «Harvey» am Freitagabend um 22 Uhr (Ortszeit, 5 Uhr MESZ) nahe der Stadt Rockport die US-Golfküste. Zuvor hatte das NHC den Wirbelsturm auf die vierte von fünf Hurrikan-Kategorien heraufgestuft; «Harvey» erreiche Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 215 Stundenkilometern.

«Harvey» könnte der schwerste Sturm in den USA seit dem Hurrikan «Katrina» werden, bei dem im Jahr 2005 mehr als 1800 Menschen ums Leben gekommen waren. Gouverneur Abbott befürchtete «Rekord-Überschwemmungen in mehreren Regionen».

Flughafen evakuiert


Am Freitag waren hunderttausende Menschen vor «Harvey» in Sicherheit gebracht worden. Mehrere Gemeinden in Texas riefen die Anwohner auf, ihre Häuser zu verlassen. 

In der Hafenstadt Corpus Christi, einem wichtigen Knotenpunkt für die US-Ölindustrie, wurde der Flughafen evakuiert. Das NHC warnte vor der «vollständigen Zerstörung mobiler Häuser» und kündigte an, dass einige Gebiete «für Wochen oder Monate unbewohnbar» sein könnten.

Hilfe angekündigt

Präsident Donald Trumps Sprecherin kündigte an, der Präsident werde Anfang kommender Woche nach Texas reisen.

Auch für den benachbarten Bundesstaat Louisiana wird heftiger Regen durch «Harvey» erwartet. Sorgen gibt es vor allem in New Orleans, dem Zentrum der «Katrina»-Katastrophe vor zwölf Jahren. Der Bürgermeister der Grossstadt, Mitch Landrieu, erklärte, Rettungsfahrzeuge und Boote stünden bereit. Evakuierungen waren in New Orleans zunächst nicht vorgesehen.

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