30.07.2018 10:59
Quelle: schweizerbauer.ch - sda
Zentralschweiz
Innerschweiz: Absolutes Feuerverbot
In den Kantonen Luzern, Schwyz, Ob- und Nidwalden sowie Zug sind wegen der anhaltenden Trockenheit und der steigenden Waldbrandgefahr die Vorschriften verschärft worden. Ab sofort gelten in diesen Kantonen absolute Feuerverbote. Grilliert werden darf nur noch auf dem Gasgrill, Feuerwerke dürfen am 1. August nicht abgebrannt werden.

Mitte letzte Woche hatten die Zentralschweizer Kantone das Entfachen von Feuer in Wäldern und Waldesnähe untersagt, am Montag haben Luzern, Schwyz und Zug das Verbot verschärft: Es gilt ein absolutes Feuerverbot. Die Waldbrandgefahr nehme wegen der geringen Niederschläge und der hohen Temperaturen laufend zu, schreibt etwa die Gebäudeversicherung des Kantons Zug.

Damit ist es neu in den Kantonen Luzern, Schwyz und Zug verboten, im Freien Feuer zu entfachen. Dies gilt für sämtliche offiziellen und inoffiziellen Feuerstellen, Feuerschalen, Holzkohle- und Einweggrills sowie Cheminées. Ausgenommen vom Verbot ist das Grillieren auf dem Gasgrill in Gärten und auf Balkonen. Die Kantone rufen aber auch hier zu besonderer Vorsicht auf. Bei starkem Wind soll auf das Benützen von Gasgrills verzichtet werden.

Für den Nationalfeiertag bedeutet das Verbot, dass keine Feuerwerkskörper abgebrannt werden dürfen. Das Steigenlassen von Himmelslaternen ist ebenfalls untersagt. Vom Verbot ausgenommen sind nur polizeilich genehmigte Feuerwerke, die auf dem See und mit einem Abstand zum Ufer von mindestens 200 Meter abgefeuert werden.

Auch Raucherinnen und Raucher sind zu besonderer Vorsicht angehalten: Es ist aus Sicherheitsgründen verboten, brennende Zigaretten, andere Raucherwaren oder Streichhölzer wegzuwerfen.

Anders als in Luzern, Schwyz und Zug ist die Situation im Kanton Uri. Dort wird das letzte Woche für den Wald und die waldnahen Gebiete erlassene Feuerverbot nicht verschärft, wie der Vorsteher des Amts für Forst und Jagd am Montag auf Anfrage sagte. Auch die Kantone Ob- und Nidwalden kommunizierten keine Verschärfung.

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