17.04.2015 08:34
Quelle: schweizerbauer.ch - blu
Bern
Kaninchen sterben im Flammenmeer
Im bernischen Heimisbach ist am Donnerstagmorgen ein Bauernhaus bis auf die Grundmauern niedergebrannt. Personen kamen nicht zu Schaden, das Vieh wurde rechtzeitig ins Freie gebracht. Ermittlungen zur Brandursache wurden aufgenommen.

Der Brand wurde der Kantonspolizei kurz vor 10 Uhr gemeldet. Als die Einsatzkräfte kurze Zeit später auf dem Hof eintrafen, hatten die Flammen bereits auf weite Teile des Gebäudes übergegriffen. Das Feuer zerstörte den Wohn- als auch den Ökonomieteil des Bauernhauses. Übrig blieben nur noch die Grundmauern.

Die 24 Kühe und Rinder konnten auf die Weide getrieben werden, schreibt die Berner Zeitung. Ein zuerst vermisster Hund tauchte wieder auf. Für einige Kaninchen kam jede Hilfe zu spät, sie wurden ein Opfer der Flammen. Das Grossvieh konnte bei Bauern aus der Nachbarschaft untergebracht werden. Menschen wurden glücklicherweise nicht verletzt. Eine Person, die sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs im Haus aufgehalten hatte, hat sich selbstständig ins Freie begeben können.

Die Feuerwehr konnte ein Übergreifen des Brandes auf benachbarte Gebäude verhindern. Ein Stöckli, ein Speicher und ein anderes Bauernhaus waren gefährdet gewesen. Die Feuerwehr war mit einen Grossaufgebot von 100 Personen vor Ort. Weshalb das Feuer ausgebrochen ist, wird derzeit ermittelt. Über die Höhe des Sachschadens wurden keine Angaben gemacht, dieser dürfte aber hoch ausgefallen sein.

SCHWEIZER BAUER
BEKANNTSCHAFTEN
DER SCHWEIZER BAUER AUF YOUTUBE