12.09.2020 06:00
Quelle: schweizerbauer.ch - lid/blu
Zürich
Kinder sorgen für saubere Wiesen
Im Rahmen des Clean-Up-Days engagierte sich der Zürcher Bauernverband (ZBV) mit einem Landwirt und einer Kindergartenklasse für saubere Wiesen und Weiden.

Unter Littering versteht man das achtlose Wegwerfen oder das Liegenlassen von Abfällen diverser Art. Dabei wird keine Rücksicht genommen auf den Lebensraum von Tieren und auch weitere Gefahren werden schlichtweg vergessen. Mit jeder einzelnen Aktion wird ein wichtiges Zeichen gegen Littering gesetzt.

Am nationalen Clean-Up-Day werde die Schweiz aufgeräumt, schreibt der ZBV in einer Mitteilung. Dieser hat sich dieses Jahr den Wiesen und Weiden von Wallisellen gewidmet und zusammen mit einer Kindergartenklasse der Schule Opfikon ein Zeichen gegen Littering gesetzt. Die Kinder machten sich startklar fürs Einsammeln der Abfälle. Ausgerüstet mit Leuchtbändel, Einweghandschuhen und Abfallsäcken zogen sie los und sammelten alles, was Sie finden konnten. Mit gefüllten Abfallsäcken machte sich die ganze Klasse auf den Rückweg zum Landwirtschaftsbetrieb. 

Landwirt Thomas Rinderknecht begleitete die Truppe, zeigte den Kindern, welche Tiere auf seinem Hof leben und erklärte ihnen, weshalb der Abfall auf seinen Feldern extrem störe: «Liegengebliebener Abfall kann beim Mähen zerkleinert ins Futter gelangen und so für das Tier gefährlich werden».

Nach dem Wochenende findee er mehr Abfall als unter der Woche. Rinderknecht bedauert die Rücksichtlosigkeit gewisser Leute, die den Naherholungsraum zwar gerne nutzen, danach aber Abfälle zurücklassen. Die Gemeinde sei sehr aktiv und säubere seine Feldränder in diesem Gebiet regelmässig auf ihren Touren, so Rinderknecht. Zusätzlich säubert er selber monatlich seine Wiesen und Weiden.

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