16.04.2017 08:38
Quelle: schweizerbauer.ch - AgE
Frankreich
Landwirte investieren weniger in Landtechnik
Die Landwirte in Frankreich haben 2016 das dritte Jahr in Folge weniger Geld für Landmaschinen ausgegeben. Wie der Verband der französischen Landtechnikhersteller (Axema) kürzlich bekanntgab, ging der Branchenumsatz nach vorläufigen Zahlen gegenüber 2015 um 8,1 % auf 5,05 Mrd Euro zurück.

Damit lag der Erlös um 12,5 % unter dem Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre. Vor allem die schlechte Getreideernte und die niedrigen Agrarpreise hätten die Investitionsstimmung gedrückt, erläuterte der Verband. Obwohl die Neuzulassungen von Maschinen und Traktoren im ersten Quartal 2017 erneut unter dem Vorjahresniveau lagen, zeigte sich Axema für das laufende Jahr vorsichtig optimistisch.

Erwartet wird, dass der Branchenumsatz um gut 3 % auf 5,2 Mrd Euro steigt. Dafür seien allerdings auch vernünftige klimatische Bedingungen und eine gute Ernte notwendig, erklärte Axema. Laut seinen Angaben gingen 2016 die Neuzulassungen von Traktoren im Vorjahresvergleich um 9,0 % auf 22 653 Stück zurück. Beliebteste Schleppermarke bei den französischen Landwirten blieb mit einem Marktanteil von 19,1 % John Deere.

Der amerikanische Hersteller musste allerdings einen Anteilsverlust von 1,5 Prozentpunkten hinnehmen. Auf den Plätzen zwei und drei folgten mit 14,6 % beziehungsweise 12,7 % der Verkäufe New Holland und Claas. Fendt konnte 2016 seinen Marktanteil um 1,2 Prozentpunkte auf 11,1 % ausbauen und verdrängte damit Massey Ferguson mit 10,1 % von Rang vier auf der Beliebtheitsskala der Traktorenhersteller.

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