Mittwoch, 2. Dezember 2020
24.10.2020 07:01
Blog

Maya Baer punktet mit Rindsfilet

Share on print
Share on email
Share on facebook
Share on twitter
Von: Therese Krähenbühl

In der fünften Folge der 14. Staffel «SRF bi de Lüt – Landfrauenküche» gelingt Maya Baer aus Rifferswil ZH etwas ganz Besonderes: Ihr Rindsfilet ist so gut, dass die anderen Kandidatinnen einen Nachschlag verlangen.

Ich muss gestehen, bisher habe ich von Maya Baer aus Rifferswil ZH nicht so viel Notiz genommen. Mit ihrer ruhigen Art fällt sie unter den anderen Frauen einfach nicht besonders auf. Umso beeindruckter bin ich dann, als man während «ihrer» Sendung etwas mehr über sie erfährt. 

Passionierte Reiterin und Floristin

Maya Baer führt zusammen mit ihrem Mann Peter und ihren Schwiegereltern Vreni und Ruedi einen Milchwirtschaftsbetrieb mit über hundert Kühen. Zusätzlich hält die Landfrau Pferde, denn sie ist eine passionierte Reiterin. Dieses Hobby teilt sie mit ihren Töchtern Sophie und Luisa. Währenddessen ist ihr ältestes Kind, der Sohn Andres, eher von den Maschinen auf dem Hof fasziniert. 

Wunderschöne Deko

Zusätzlich arbeitet Maya Baer einen Tag pro Woche als Floristin. Diese Fähigkeiten lässt sie dann auch bei der Deko fürs Landfrauenessen einfliessen. Die ist wirklich wunderschön und bereits deshalb lohnt es sich, die Sendung anzusehen. 

Linsen zum Auftakt

Maya Baer ist aber nicht nur eine kreative Person (unter anderem restauriert sie nämlich auch noch alte Möbelstücke), sondern sie scheint auch das Kochen wirklich gut im Griff zu haben. Gut, ich bin da auch etwas voreingenommen, da sie mein Herz bereits mit der Vorspeise gewinnt. Zum Auftakt serviert sie den Landfrauen einen Linsensalat mit Trauben und gebackenem, hausgemachtem Ricotta. Erstaunlicherweise reagieren die Landfrauen nicht ganz so positiv auf diesen Salat, wie ich das vor dem TV tue. Er habe zu wenig Sauce daran. Das kann ich halt nicht beurteilen. 

Die Landfrauen wollen mehr

Dafür bringt die Landfrauen der Hauptgang so richtig ins Schwärmen. Maya Baer kocht ein Rindsfilet, das sie mit einer Holunderbeerensauce, Risotto und Ofengemüse serviert. Das Fleisch ist offenbar so gut, dass einige Frauen sogar noch einen Nachschlag wünschen. Das kann ich gut verstehen.

Brownie oder Torf?

Zum Dessert gibt es dann noch einen Schoggitorf mit Vanilleglacé und Brombeeren. Der Schoggitorf ist eine Art Brownie, den Maya Baer nach dem Torf, der bei ihnen in der Umgebung gestochen wurde, benannt hat. Ich finde das eine witzige Idee. Die Landfrauen meinen aber, man hätte auch einfach Brownie sagen können. Schmecken tut es aber offenbar allen sehr. 

Souverän gemeistert

Ich persönlich habe den TV-Abend, bei dem einfach mal alles glatt lief, sehr genossen. Ich mag es gar nicht, wenn den Landfrauen in der Küche ein Malheur passiert und man sie dann so leiden sieht. Maya Baer hat sich jedenfalls souverän durch ihre Sendung gekocht. Bravo!

Am Freitag 30.10.2020 um 20.00 Uhr bekocht dann Ilona Thétaz aus Saxon VS die Landfrauen.

One Response

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

SCHWEIZER BAUER

DER SCHWEIZER BAUER AUF YOUTUBE