Samstag, 23. Oktober 2021
12.10.2021 11:22
Strassenverkehr

Mehrheit für Tempo 30 innerorts

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Von: sda

52 Prozent der Bevölkerung unterstützen die Einführung von Tempo 30 innerorts auf allen Strassen mit Ausnahme der Hauptverkehrsachsen. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage im Auftrag der Beratungsstelle für Unfallverhütung (BFU).

Sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern finden die flächendeckende Senkung des Tempolimits eine Mehrheit, schrieb die BFU am Dienstag in einer Medienmitteilung. 51 Prozent der befragten Männer und 54 Prozent der Frauen sprachen sich demnach in der diesjährigen BFU-Bevölkerungsbefragung für die Massnahme aus.

Unterschiede zwischen Altersgruppen

Unterschiede gibt es zwischen den Altersgruppen: Den Angaben zufolge befürworten 59 Prozent der Seniorinnen und Senioren, aber nur 40 Prozent der 15- bis 24-Jährigen die flächendeckende Einführung von Tempo 30 innerorts.

Die BFU ihrerseits plädiert dafür, rechtliche Hindernisse bei der Einführung von Tempo-30-Strecken abzubauen. Solche Zonen seien ein wichtiges Mittel zur Verhinderung schwerer Unfälle, liess sich BFU-Direktor Stefan Siegrist im Communiqué zitieren.

Helmobligatorium auf langsamen E-Bikes

Gefragt wurde in der Umfrage auch nach der Akzeptanz von neuen Regeln für Velofahrerinnen und Velofahrern. In der Erhebung sagten laut BFU 86 Prozent der Befragten, sie seien dafür, dass Kinder und Jugendliche unter 14 Jahren auf dem Velo zwingend einen Helm tragen müssen.

78 Prozent wollen ein Helmobligatorium für Fahrerinnen und Fahrer langsamer E-Bikes. Beide Massnahmen stehen im Zusammenhang mit der Revision des Strassenverkehrsgesetzes zur Debatte.

Angst vor Ansteckung am Treppengeländer

Die Befragung zeigt gemäss BFU auch, dass die Corona-Pandemie die Gewohnheiten der Menschen in der Schweiz beim Treppensteigen beeinflusst hat. Rund ein Viertel der Befragten gab in der Umfrage an, sich nie am Geländer festzuhalten. 2018 hatte dieser Anteil noch bei 18 Prozent gelegen.

Die BFU wies in ihrer Mitteilung darauf hin, dass ein Sturz auf der Treppe gerade für ältere Menschen verheerende Folgen haben kann. Man empfehle deshalb, trotz Pandemie den Handlauf immer zu benutzen – und sich durch Händewaschen vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus zu schützen.

Die BFU führt die Bevölkerungsbefragung seit 1995 jedes Jahr durch. Für die diesjährige Umfrage wurden rund tausend Personen telefonisch befragt, zudem wurden zwei thematisch getrennte Online-Umfragen durchgeführt.

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5 Responses

  1. Es ist unsinnig, überall Tempo 30 zu fordern. Nur eine einseitige Sichtweise begünstigt das. Und wieder geht es darum, wie bei Biodiversität, Klima, Pestiziden, Tierschutz, Landschaftsschutz…. das Programm des Great Reset durchzubringen: Verarmung der Bevölkerung um jeden Preis und Unterjochung der Menschen. Die Menschen sind durch die linken Manipulatoren in Schule, Universität, Medien, Behörden, Politik völlig fehlgeleitet.

    1. Zum Glück haben wir noch Beat der den Überblick hat, paranoid unterwegs ist (überall Grüne, Sozis – selbst in der FDP und CVP), alle entlarvt und sich selbst eigentlich als GDaZ outet. Aber vielleicht ist es so, wie der Wolf im Wallis: die Bevölkerung hat Angst vor ihm und versteht die Städter nicht. Und die Städter sind genervt von den nicht endend wollenden Autoschlangen, die täglich aus der Agglo (laut SVP bodenständige Landschrate) reinströmen, alles verstopfen, verstinken und Lärm machen.

      1. Man sieht den Unsinn von Tempo 30 in der grünregierten Stadt Zürich. Gerade am nördlichen Stadtrand dient die Tempo 30 Limite zur Schikanierung der Autofahrer. Wie die gleichen Kreise jetzt die Ungeimpften schikanieren, so tun die das hier mit den Autofahrer. Unnütze, wirtschafts-, umwelt- und gesellschaftsschädliche Interventionen, die auf Hochmut, Moralismus und Diktatur beruhen.

        1. So einmal „by the way“: ich bin auch schon in Zürich Auto gefahren bei „generell 50“ und wäre froh gewesen, wenn ich es auf 20 km/h geschafft hätte. Alles hoffnungslos verstopft. Aber vielleicht könnte man ja mal ein paar Häuserzeilen niederreissen, damit man dann wirklich mit 50 in die Innenstadt fahren kann. Aber Beat: bleibe wo du bist – in Zürich regieren die Teufel. Geh da auf keinen Fall hin. Das könnte für dich und deine Psyche übelst enden.

        2. Gäll Beat, freie Fahrt für freie Bürger. Was schert Sie die Verkehrstoten, auch Kinder? Es sind ja nicht IHRE! Ihr wahres Gesicht kommt mit jedem Kommentar von Ihnen immer mehr zum Vorschein. Ihre Christlichkeit fängt bei beten an und hört auch da auf.

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