Freitag, 17. September 2021
09.02.2016 14:03
Wetter

Nächster Sturm im Anmarsch

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Von: sda

Die starken Winde halten Polizei und Feuerwehren seit Montag auf Trab. Mit dem Tief «Susanna» kommen im Verlaufe des Dienstags erneut stürmische Winde auf. Die Solothurner Fasnacht findet deshalb ohne Wagen statt.

Bei der Kantonspolizei Bern sind bis Dienstagvormittag rund 30 Meldungen wegen des Sturms eingegangen. In Lyssach wurde am Montagabend ein Chauffeur verletzt. Sein Lieferwagen war frontal mit einem umgestürzten Baum kollidiert. Ein Ambulanzteam brachte ihn ins Spital. Bereits am Montagmittag war ein Autofahrer im Simmental verletzt worden. Ein Baum war auf seinen Wagen gestürzt.

Umgestürzte Bäume

Die Feuerwehren und die Polizei standen auch in den beiden Basel im Einsatz. In Basel fiel unter anderem eine Glasscheibe von einem Gebäude und beschädigte ein parkiertes Auto. Zudem wurden drei Bauabschrankungen, zwei WC-Häuschen und eine mobile Baustellenampel umgeweht.

Im Kanton Solothurn verzeichnete die Alarmzentrale bis Dienstagvormittag zehn Meldungen, die in Zusammenhang mit dem starken Wind standen. Gemeldet wurden umgestürzte Bäume und abgebrochene Äste, die teilweise auf die Fahrbahnen fielen. Weil für Dienstagnachmittag erneut auffrischende Winde angekündigt sind, haben die Organisatoren des Solothurner Fasnachtsumzuges entschieden, dass die Zünfte ihre Wagen mit den Sujets nicht mitführen dürfen. Die Organisatoren befürchten, dass diese von Windböen umgerissen werden könnten.

Sturm bis Mittwochmorgen

Nach dem Sturm «Ruzica», der am Montag für turbulente Zeiten gesorgt hatte, zieht gemäss MeteoSchweiz im Verlauf des Dienstags nun das Sturmtief «Susanna» von der Bretagne in Richtung Ostsee. Damit kommen erneut Sturmwinde auf.

Gemäss MeteoSchweiz gilt insbesondere in der Westschweiz und in der Deutschschweiz noch bis Mittwochmorgen um 6 Uhr die Warnstufe 3. Das bedeutet: «Starker Sturm in den den tiefen und mittleren Lagen mit Böen von 90 bis 110 Kilometern pro Stunde.»
Verschiedene Kantonspolizeien, etwa jene von Solothurn, raten derzeit von Waldspaziergängen ab.

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