17.03.2018 12:41
Quelle: schweizerbauer.ch - sda/khe
Wallis
Retter bergen Verschütteten tot
Erstes Todesopfer nach dem Lawinenniedergang im Vallon d'Arbi im Unterwallis geborgen.

Die Suche nach den vier von einer Lawine verschütteten Personen im Vallon d'Arbi oberhalb der Gemeinde Riddes VS wurde am Samstagmorgen um 9 Uhr wieder aufgenommen. Schlechtes Wetter stoppte zuvor die Suchaktion.

Nun haben die Rettungskräfte nach Polizeiangaben in der Nacht auf Samstag eine der vier verschütteten Personen geortet und tot geborgen.

Die Suche sei bis 03.30 Uhr fortgesetzt worden, teilte die Walliser Kantonspolizei mit. Danach war sie unterbrochen und um 09.00 Uhr wiederaufgenommen worden. Wegen des schlechten Wetters über dem Unglücksort bei Riddes im Unterwallis wird die Suche aber nur vom Boden aus durchgeführt, Helikopter sind derzeit nicht in der Luft.

Das Opfer, das in der Nacht geborgen wurde, ist noch nicht formell identifiziert worden, wie es im Polizeicommuniqué weiter heisst. Nach den Ermittlungen der Polizei handelt es sich bei den weiterhin Vermissten um eine Person aus dem Kanton Waadt und zwei französische Staatsangehörige.

Die Polizei gab weiter bekannt, dass die markierte Skipiste im Vallon d'Arbi offen gewesen sei. Die Lawine sei auf der rechten Seite des Tals niedergegangen und habe die linke Seite und damit die markierte Piste nicht erreicht.

Von der Lawine waren am Freitagnachmittag sechs Skifahrer mitgerissen worden. Zwei konnten kurze Zeit später befreit werden. Eine weitere Person konnte der Lawine entkommen. Erste Abklärungen hatten ergeben, dass die Skifahrer keine Suchgeräte für Lawinenverschüttete (LVS) auf sich trugen.

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