30.09.2017 12:59
Quelle: schweizerbauer.ch -
Wetter
September war kühl
Die Septembertemperatur blieb im landesweiten Mittel 1.6 bis 1.7 Grad unter der Norm 1981–2010. Letztmals kühler war der September 2001 mit 3.1 Grad unter der Norm, berichtet meteoschweiz. In Gipfellagen gab es Neuschneetage in Rekordzahl. Regen war hingegen – über den ganzen Monat gesehen – in weiten Teilen der Schweiz Mangelware. In der Westschweiz und im Wallis fiel lokal nicht einmal ein Drittel der normalen Septembersumme.

Die ersten vier Septembertage waren tiefdruckbestimmt. Vor allem in der Nordostschweiz fielen anhaltend kräftige Niederschläge. Von der Linthebene über das St. Galler Rheintal bis nach St. Gallen kamen über drei Tage Niederschlagssummen zusammen, die nur alle 50 bis 100 Jahre oder seltener zu erwarten sind.

Lachen in der Linthebene registrierte 164.5 mm. Das ist die zweithöchste 3-Tagessumme seit Messbeginn 1882. Mehr gab es an diesem Messstandort nur im Juni 1953 mit 195.6 mm. St. Gallen erhielt über drei Tage 175.1 mm und damit den höchsten Wert seit über 100 Jahren. Deutlich höhere 3-Tagessummen fielen hier in den Jahren 1876 und 1881. In Altstätten SG erreichte die 3-Tagessumme mit 202.8 mm Rang drei seit Messbeginn 1864. Der nur wenig höhere 3-Tages Regenrekord liegt hier bei 207.9 mm, registriert am Monatswechsel Mai/Juni 2013.

Der regnerische Monatsbeginn war kühl. Nördlich der Alpen und im Wallis fiel die Tagesmitteltemperatur 3 bis 5 Grad, in Berglagen 6 bis 7 Grad unter die Norm 1981–2010. Auf der Alpensüdseite verharrte die Tagesmitteltemperatur meist 1 bis 2.5 Grad unter der Norm.

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