28.08.2016 13:06
Quelle: schweizerbauer.ch - sda
Esaf
Siegermuni nimmt Trubel gelassen
Wer am Sonntag am «Eidgenössischen» in Estavayer FR obenaus schwingt, erhält traditionellerweise einen «Muni» als Preis. Der Prachtskerl wurde am Samstag und am Sonntag, zusammen mit anderen Lebendpreisen den Schwingern und dem Publikum in der Arena vorgeführt.

«Mazot de Cremo» heisst der stattliche, schwarz-weisse Holstein-Stier. Gemessenen Schrittes drehte der rund 900 Kilo schwere «Muni» eine Runde in der Arena, im Gefolge nicht minder schön herausgeputzte Rinder und Fohlen. Der Schwingerkönig kann jeweils entscheiden, ob er den «Muni» behält oder den Geldwert entgegennimmt.

Der König von 2013, Matthias Sempach entschied sich, das Tier zu behalten. Der Stier kam prompt seinen Pflichten nach und schon bald gab es Königskälbchen. Der Run auf Samen des Siegermunis war gross, wie Swissgenetics seinerzeit mitteilte.

Neben den Lebendpreisen können die Schwinger im Gabentempel Geschenke aussuchen. Treicheln und geschnitzte Trögli stehen im Gabentempel in Reih und Gleid. Aber nicht nur: auch landwirtschaftliche Geräte, Haushaltsapparate, Werkzeuge und Fahrzeuge sind für die siegreichen Athleten parat. Auch bei den Gaben wird zunehmend sichtbar, dass Schwingen mittlerweile ein ordentlich grosses Geschäft geworden ist.

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