21.05.2018 18:40
Quelle: schweizerbauer.ch - mgt
Solothurn
Stadtpräsident bekommt Orden
In Vertretung des Office des Vins Vaudois überreicht dessen Präsident Pierre Keller dem Stadtpräsidenten von Solothurn, Kurt Fluri, feierlich im Restaurant zum Alten Stefan die Insignien des Commandeur de l'Ordre des Vins Vaudois.

Der Waadtländer Wein sei das Synonym schlechthin für Geselligkeit und der ideale Begleiter für gemeinsame Stunden, heisst es in einer Medienmitteilung.  Er möchte die Menschen zusammenbringen, ungeachtet der Vielfalt der Meinungen und Einstellungen, und leiste somit einen Beitrag zum eidgenössischen Zusammenhalt.

Vor diesem Hintergrund erschien es dem Office des Vins Vaudois passend, eine Persönlichkeit aus der Deutschschweiz auszuzeichnen, die mit ihrem politischen Engagement immer wieder nach intelligenten und einvernehmlichen Lösungen für die Herausforderungen sucht, die unser Land zu bewältigen hat, und dies unter Berücksichtigung der sprachlichen und kulturellen Vielfalt. Die Wahl fiel dabei auf den Solothurner Stadtpräsidenten Kurt Fluri (FDP). 

Entschlossen und stets freundlich

Nach seinem Studium der Rechtswissenschaften in Bern und Basel erwarb Kurt Fluri das Anwalts- und Notariatspatent. Er wurde 1989 als FDP-Abgeordneter ins Kantonsparlament gewählt und 1993 übernahm er das Stadtpräsidium von Solothurn, das er heute noch innehat... nach sechs Wiederwahlen, eine Ausdauer und Konstanz, die an das Reifepotenzial unserer grossen Schweizer Weine erinnert. 2003 wurde er zudem in den Nationalrat gewählt, wo er das Präsidium der staatspolitischen Kommission innehat.

Er ist konsequent, entschlossen, aber stets freundlich – und sehr fleissig. Doch trotz seines 16-Stunden-Tages verliert er nie seine gute Laune und bezeichnet die Politik augenzwinkernd als sein Hobby: „Ich fühle mich das ganze Jahr über wie in bezahlten Ferien.“ Unter der Bundeskuppel wird er von seinen Amtskollegen sehr geschätzt.

Brücken schlagen

 Solothurn wird auch die „Ambassadorenstadt“ genannt. Kurt Fluri hat diesem Markenzeichen immer Rechnung getragen, der Offenheit der Stadt, durch die sie prädestiniert ist, Brücken zu schlagen, insbesondere zur Westschweiz und zu Solothurn.  Er erinnert daran, dass an seiner Stadt der Rhein-Rhone-Kanal vorbeiführte, auf dem Schiffe ihre Waren von Morges nach Basel transportierten.

Beispielsweise hat er sich für die Veranstaltung „Yvorne grüsst Solothurn“, später „Route gourmande“, stark gemacht, ein kulturelles und gastronomisches Event, mit dem die Sichtbarkeit der Weine aus Yvorne und generell aus dem Kanton erhöht werden sollte. Er ist nie um einen Spruch verlegen und sagt ganz bescheiden, dass er für die Waadtländer Weine nichts Grossartiges getan hat ausser „sich gerne ein Schlückchen davon zu genehmigen“.

Als Anerkennung für seine aussergewöhnlichen Verdienste wird Kurt Fluri im Rahmen der feierlichen Verleihung der „Lauriers de Platine Terravin rouge“ in Solothurn das prestigeträchtige grün-weisse Ordensband des Commandeur de l’Ordre des Vins Vaudois verliehen.

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