14.09.2017 11:41
Quelle: schweizerbauer.ch - blu/sda
Wetter
Stürmische Winde fegen übers Land
Im Vorfeld einer Kaltfront sind am Donnerstagmorgen stürmische Winde über die Schweiz hinweggefegt und haben vereinzelt Probleme im Flug- und Bahnverkehr verursacht. Nach einer Tropennacht wurden für den Mittag Temperaturen von nur noch acht Grad erwartet.

Dass eine Kaltfront im Anzug war, spürte man am frühen Morgen an den warmen Winden, die sie vor sich hertrieb. Meteorologe Graf sprach von einem «im Prinzip normalen Herbststurm, der vergleichsweise relativ früh auftrat». Das Tief an sich sei nichts Aussergewöhnliches gewesen.

Noch Tropennacht

In der Nacht auf Donnerstag war an einzelnen Orten noch eine Tropennacht verzeichnet worden. In Altdorf und Basel sank das Thermometer nicht unter die 20-Grad-Marke. Das änderte sich aber rasch: An einzelnen Messstandorten gingen die Temperaturen innerhalb von zwanzig Minuten um 7 Grad zurück. Verbreitet war es am Nachmittag 10 Grad kühler als am Morgen.

Es bleibt kühl und nass

Die Schneefallgrenze sinkt bis gegen 1500 Meter hinab. Am Abend sollte sich das Wetter beruhigen, prognostiziert Meteotest, der Wetterpartner von schweizerbauer.ch. Der Freitag beginnt freundlich und es überwiegt sonniges Wetter. Ab Mittag nimmt die Bewölkung von Südwesten her zu. Regen fällt vor allem in den östlichen Teilen der Schweiz.

Am Wochenende bleibt es unbeständig und kühl. Der Samstag ist im Süden und Osten ebenfalls mehrheitlich bewölkt, Regen und Schnee oberhalb von 1900 Metern fallen vor allem in der zweiten Tageshälfte. Im Mittelland bleibt es voraussichtlich weitgehend trocken. Am Sonntag ist eher wieder verbreitet Niederschlag zu erwarten. Am Abend dürfte vielerorts Schnee bis 1500 Meter fallen. Die neue Woche beginnt herbstlich. Es bleibt kühl und nass. Ab Mittwoch sollte sich das Wetter beruhigen. Es wird trockener.

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Probleme durch Wind am Flughafen

Auch am Flughafen Zürich herrschten am Vormittag sehr starke Westwinde. Das Pistenkonzept wurde deshalb umgestellt, wie eine Flughafensprecherin eine Meldung des Onlineportals 20min.ch bestätigte. Mehrere Flugzeuge hatten am Donnerstagmorgen wegen der starken Winde Probleme beim Landen und brauchten dafür mehr als einen Anlauf. Eine A380, die aus Singapur kam, flog nach drei erfolglosen Landeversuchen nach Frankfurt weiter, wie die Sprecherin weiter sagte.

Die starken Winde haben ebenfalls Einfluss auf den Bahn- und Luftseilbahnverkehr: So war die Strecke zwischen Weissbad AI und Wasserauen AI für den Bahnverkehr unterbrochen. Eingestellt worden ist unter anderem die Luftseilbahn von Kriens LU auf den Pilatus sowie von Adliswil ZH auf die Felsenegg.

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