3.01.2018 07:22
Quelle: schweizerbauer.ch - sda
Wetter
Sturm Burglind trifft ein
Vorboten des Sturms Burglind sind in der Nacht auf Mittwoch über die Schweiz gefegt. Auf dem Säntis wurden gegen 4 Uhr Böen von bis zu 146 Kilometern pro Stunde gemessen. Die Appenzeller Bahn kündigte an, den Betrieb teils einzustellen.

Laut Angaben von mehreren Wetterdiensten bliesen die Winde auch im Flachland kräftig. Im Kanton Solothurn bei Welschenrohr Dünnern etwa betrug das Tempo 90. Auch Niederschläge zogen von Westen vor allem über den südlichen Teil des Landes. Über mögliche Sturmschäden war vorerst nichts bekannt.

Derweil führten die Winde zu Verkehrsbehinderungen. Die Appenzeller Bahn stellte wegen der noch erwarteten Winde den Betrieb zwischen Weissbad und Wasserauen vorläufig ein. Auf dem Streckenabschnitt wurden Busse eingesetzt, wie die Bahnverkehrsinformation mitteilte. Im Kanton Zürich wurde die Strasse zwischen Dietlikon und Kloten in beiden Richtungen gesperrt. Am Flughafen Zürich wurden Böenspitzen von rund 50 Kilometern pro Stunde gemessen. Der Flugbetrieb lief am frühen Morgen zunächst aber ohne Verspätungen an.

Der Wetterdienst des Bundes, MeteoSchweiz, hatte für Mittwoch für weite Teile der Schweiz eine Sturmwarnung der Gefahrenstufe 3 («erheblich») herausgegeben. Die Skala ist 5-stufig und reicht von «keine oder geringe Gefahr» bis zu «sehr grosse Gefahr». Laut MeteoSchweiz muss auf der Alpennordseite im Verlauf des Tages und auf den Alpengipfeln mit Sturmwinden und gar Orkanböen gerechnet werden.

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