Donnerstag, 8. Dezember 2022
19.09.2022 09:48
Umweltschutz

Tausende befreien die Natur von Abfall

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Von: sda

E-Scooter und Schuhe im See, Essensverpackungen und Plastikflaschen an Land: Tausende Freiwillige haben am Freitag und Samstag in der Schweiz die Natur von Abfall befreit.

Rund um das Zürcher Seebecken wurden zum Beispiel rund 16’000 Zigarettenstummel eingesammelt. Zirka 100 Helferinnen und Helfer und 30 Taucherinnen und Taucher beteiligten sich in Zürich an der Aktion, wie die Organisation Ocean Care am Abend mitteilte. Sie sammelten beim Bellevue und im Seebecken gemäss Mitteilung eine Tonne Abfall. Der meiste Abfall sei da gefunden worden, wo die Reinigungsmaschinen der Stadt nicht hinkommen würden: In Blumentöpfen, im Unterholz – und eben im See.

Insgesamt fanden in der Schweiz rund 750 Aufräumaktionen statt, wie die Interessengemeinschaft für eine saubere Umwelt (IGSU) am Samstag mitteilte. Der Clean-Up-Day ist eine weltweite Aktion. In der Schweiz befreiten gemäss Mitteilung rund 55’000 Helferinnen und Helfer die Natur von mehreren Tonnen Abfall.

Über eine Tonne in 1,5 Stunden

Auch Firmen riefen zum gemeinsamen Abfall-Einsammeln ein. Die Fast-Food-Kette McDonalds teilte zum Beispiel mit, dass sie in 14 grossen Städten mit über 1000 Personen rund zwei Tonnen Abfall eingesammelt habe. Und in Luzern wurden innert etwa 1,5 Stunden über 1100 Kilogramm Abfall zusammengetragen. Dort wurde die Aktion mit 100 Personen von Bierbrauer Feldschlösschen orchestriert.

Auch mehrere Politikerinnen, Politiker und Prominente nahmen an den Aktionen teil. Snowboarder Jonas Boesiger, der im Februar an den Olympischen Winterspielen in Peking gestartet ist, unterstützte etwa die Clean-Up-Aktion der Stoos Bergbahnen auf seinem Hausberg. Daneben beteiligten sich viele Gemeinden, Städte, Schulen und Vereine an der Aktion.

Seit 2013 organisiert die IGSU die nationalen Clean-Up-Days, die ihrerseits Teil des World Clean-Up Days sind. Unterstützt wird der Aktionstag vom Bundesamt für Umwelt (BAFU), dem Schweizerischen Verband Kommunale Infrastruktur (SVKI) und von der Stiftung Pusch, die Schulen im Bereich Umweltbildung unterstützt.

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